Das
hat es in der bisherigen Vereinsgeschichte wohl noch
nicht gegeben: Vier Stunden lang tagte die Jahreshauptversammlung
des Dülkener FC im Dülkener Kolpinghaus.
Warum es so viel Gesprächsbedarf gab? Die Vorstandwahlen
waren es nicht, denn der der erste Vorsitzende Gerd
Schaeben wurde genauso wie seine Kollegen einstimmig
wiedergewählt. Thomas Menzel bleibt weiter kommissarisch
sportlicher Leiter und will im nächsten Jahr
entscheiden, ob er dieses Amt aufgrund seiner vielen
Verpflichtungen weiter ausführen kann. Ein Schwerpunkt
der Diskussion: Soll die Jahreshauptversammlung der
vom Jugendtag vorgeschlagenen Erhöhung des Mitgliederbeitrages
im Jugendbereich zustimmen? "Der Dülkener
FC ist auch trotz der Erhöhung von 37 auf 48
Euro Mitgliedsbeitrag im Jahr immer noch einer der
günstigsten Vereine für Jugendliche im Kreis",
hob der Vorsitzende hervor. Klaus Grefkes, der dem
neuen Kassierer Horst von der Bank bei der Bilanzierung
half, erklärte schon jetzt, dass die Mitglieder
in den nächsten Jahren auch im Seniorenbereich
mit einer Erhöhung des Beitrages rechnen müssen.
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| Gustav Windeck |
Peter Verhufen |
Horst von der Bank |
Warum, ist klar: Der Kauf des SG-Vereinsheimes und
die dafür notwendigen Darlehen verschlingen eine
Menge Geld. Außerdem wies Grefkes darauf hin,
dass einige Mitgliedsbeiträge noch offen stehen.
Nach einer lebhaften Diskussion, ob gerade der Jugendbereich
mit einer weiteren Erhöhung leben muss, stimmte
die JHV dann aber doch mit großer Mehrheit für
die Erhöhung und bestätigte damit den Jugendtag
in seiner Entscheidung.
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| Beste Mannschaft des
Jahres: Einige Spielerinnen des U15-Mädchenteams
nahmen die Auszeichnung entgegen. Mit im Bild:
Der Vorsitzende Gerd Schaeben und Josef Kamps,
der als Leiter der Nachwuchsförderung den
Stab an Peter Verhufen weitergibt. |
Ein weiterer Diskussionspunkt: die Zielsetzung der
ersten Mannschaft. Stefan Krienen fragte nach, ob
der Landesliga-Aufstieg die finanzielle Situation
des Vereins verbessern würde. Das bejahte Schaeben,
denn nicht die Sponsoren in Dülken, sondern Sponsoren
aus der Region könnten bei einem Landesliga-Aufstieg
den Verein unterstützen. Deswegen bleibt das
Ziel unverändert: Der Aufstieg der ersten Mannschaft
ist das Ziel. Aber nicht nur das: Der Klassenerhalt
der Zweiten Mannschaft ist genauso wichtig, wenn nicht
noch wichtiger. Denn so hat der Verein die große
Chance, betonte Menzel, dass er eigene Jugendliche
durch die Zweite Mannschaft näher an die Bezirksliga
ranführen könnte. Sollte die erste Mannschaft
das Ziel "Aufstieg" schon frühzeitig
nicht mehr möglich sein, müsse darüber
nachgedacht werden, ob nicht Spieler aus der ersten
Mannschaft die Zweite unterstützen.
Hervorgehoben wurden die Mädchenmannschaften.
Mädchenmannschaften boomen. Der DFC hat zum ersten
Mal in dieser Saison drei Mädchenteams an Bord.
Die U13 umfasst sogar einen Kader von 24 Spielerinnen.
Als "beste Mannschaft des Jahres" wurde
dann auch die U15 der letzten Saison ausgezeichnet.
Sie wurde in ihrer Klasse Meister. Mit der Wahl unterstrich
der Verein die Bedeutung des Mädchenfußballs
beim DFC.
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| Hat die Finanzen des
Dülkener FC fest im Griff und unterstützt
Horst von der Bank in der ersten Zeit: Klaus Grefkes. |
Personelle Veränderungen gab es auch, obwohl
der Vorstand in seiner Arbeit bestätigt wurde.
So wird Josef Kamps als Leiter der Nachwuchsförderung
nicht mehr zur Verfügung stehen, weil er aus
familiären Gründen kürzer treten will.
Sein Nachfolger wird Peter Verhufen, der in große
Fußstapfen treten wird, aber mit viel Elan an
die neue Sache geht.Der Vorstand wird zudem durch
Gustav Windeck als Beisitzer unterstützt. Der
Architekt wird sich verstärkt um das Gebäudemanagement
kümmern. |