| Der Beschluss über
den Kaufvertrag des SG-Vereinshauses und die Finanzierung
des Projekts standen im Mittelpunkt der außerordentlichen
Mitgliederversammlung, die im Kolpinghaus am Freitag zu
Ende ging.
Zunächst bedankte sich Gerd Schaeben besonders bei
Marika und Kurt Backes für das über ihre Funktion
der Betreuung der Gaststätte weit hinaus gehende Engagement.
Ebenso dankte er E. Schueren, die viele Stunden alle möglichen
Belange des Vereins regle. Im sportlichen Bereich seien
besonders die D-Junioren hervorzuheben und Gerd bedauerte,
dass die C-Jugend leider im entscheidenden 11-Meter-Schießen
nach vorhergehender Führung nicht habe bestehen können.
Im unteren Jugendbereich hob er besonders die von Josef
Kamps hervorragend geleistete Nachwuchsarbeit hervor.
Als nächstes begrüßte Gerd Schaeben Herrn
Baum von der Presse und leitete dann zu den entscheidenden
Punkten der heutigen Tagesordnung über. Drei Projekte
seien in Angriff zu nehmen, der Kauf des SG-Hauses, die
Erweiterung des Umkleidegebäudes und die Einzäunung
des 1860-Platzes. Der Kauf des SG-Hauses sei die Grundvoraussetzung,
im Stadtgarten die Heimat des Dülkener Fußballclubs
langfristig zu garantieren. Dadurch seien jedoch noch nicht
die Engpässe im Spielbetrieb, d. h. in den Bereichen
Umkleide- und Platzsituation beseitigt. Daher müsse
auch das Bauprojekt „Umkleidegebäude“ realisiert
werden und eine Einzäunung des 1860-Platzes sei zwingend
erforderlich, zumal der Verein der Stadt entgegengekommen
sei und auf den geplanten Bau von neuen Plätzen verzichtet
habe. Bei der Zusammenstellung des Finanzkonzeptes sei festgestellt
worden, dass der Verein einen LSB-Zu-schuss in Höhe
von 25.000 € bekommen könne, der jedoch an Mindestbeiträge
in den einzelnen Vereinsabteilungen gebunden sei. Im Jugendbereich
sei der angesetzte Mindestbeitrag gegeben, werde sogar leicht
überschritten. Im Seniorenbereich hingegen sei die
Mindestbei-tragshöhe von 5 € Beitrag monatlich
nicht erfüllt, so dass eine Erhöhung dieses Beitrags
zur Erlangung des Zuschusses erforderlich sei.
Klaus Grefkes stellte anschließend das Finanzierungskonzept
vor und bekräftigte in seiner Einleitung nochmals die
Notwendigkeit des Kaufs des Vereinsheims zur Standortsicherung
des Dülkener Fußballclubs. Der Versammlung wurden
zwei Finanzierungsvarianten vorgelegt und in einer anschließenden
Diskussion ausgiebig besprochen.
Gerd Schaeben legte dann der Versammlung die von Vorstandsseite
bereits einstimmig gefasste Empfehlung zur Beschlussfassung
vor und verteilte gleichfalls an die Anwesenden einen Ankreuzbogen
mit bereits aufgeführten Möglichkeiten zur Unterstützung
des Vereins beim Kauf und der Finanzierung des Vereinsheims.
Hierauf sei auch noch Platz für die An-gabe eigener
Ideen. Der Einfachheit halber sind beide Schreiben als Anlage
dem heutigen Protokoll beigefügt.
Herr Häntsch hatte bereits im Verlauf der Versammlung
darauf hingewiesen, dass bestimmte Gremien den Ausbau von
vor allem Jugendeinrichtungen finanziell unterstützen.
Er teilte aus seinen Erfahrungen in der Kommunalpolitik
mit, dass auch vielfach für Verlosungen gespendet werde.
Zumal Herr Häntsch vom Dülkener FC bei der Durchführung
seiner Aktionen stets Unterstützung erfahren habe,
werde er sich auch für den Verein einsetzen.Einstimmig
(ohne Enthaltung) wurde im Anschluss von der Versammlung
die vorgelegte Empfehlung als Beschluss gefasst und einige
ausgefüllte Ankreuzbogen konnte E. Schueren entgegennehmen.
Gerd Schaeben teilte mit, dass Kurt Schwichtenberg, der
seit dem 31.05.2003 nicht mehr als Platzwart im Amt ist,
bei der folgenden Jahreshauptversammlung besonders für
seine langjährige Vereinsarbeit geehrt werde und bedankte
sich bereits heute für sein Engagement.
Dann forderte Gerd Schaeben die Anwesenden zum Besuch der
in der kommenden Woche stattfindenden Sportwoche auf und
wies vor allem auf die Aktivitäten am 22.06.2003 hin.
A. Debock unterbreitete den Vorschlag, einen einmaligen
Sonderobolus von beispielsweise einem Euro für die
Finanzierung der Projekte zu erheben. Diese Möglichkeit
war jedoch bereits von Vorstandsseite diskutiert und in
Anbetracht der Beitragserhöhung verworfen worden. |