Wer darf mitspielen? Wer qualifiziert sich für das Masters im Sportzentrum Ransberg in Dülken?
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12.01.2006 13:25
 
interview mit dfc-trainer stefan krahnen
"Die Tagesform entscheidet"

Mit welcher Mannschaft geht der Dülkener FC ins Turnier? Und wie hat sich das Hallenmasters in den letzten Jahren verändert? Wir haben bei DFC-Coach Stefan Krahnen nachgefragt.

Stefan, im letzten Jahr erzielte der Dülkener FC einen vierten Platz. In den Jahren zuvor war sogar mal in der Vorrunde Schluss. Der letzte Masterssieg liegt bereits sieben Jahre zurück. Wann holt der DFC endlich mal wieder den Titel?

Natürlich in diesem Jahr! Aber im Ernst: Die besten Mannschaften treffen sich beim Hallenmasters. Das Feld ist exzellent besetzt. Den Titel zu holen, das wäre schön, aber davon hängen viele Faktoren ab. Nicht zuletzt die Tagesform entscheidet darüber, wer am Ende das Turnier gewinnt.

Auf welche Spieler kannst Du in der Halle setzen?

Wir werden mit einer blutjungen Truppe an den Start gehen. Neben erfahrenen Spielern wie Bernd Huintjes und Markus Vieten dürfen wir gespannt sein, wie sich junge Spieler im Team wie Mustafa Sala und Michel Sadik sowie Nico Flöck und Marco Stör präsentieren. Leider müssen wir in diesem Jahr auf gute Techniker wie Stefan Menke und Uwe Lubenow verzichten. Der eine spielt in Barcelona Hockey und der andere ist aus beruflichen Gründen in Saudi-Arabien. Schade!

Vielleicht kann der Trainer ja höchstpersönlich eingreifen. Stefan Krahnen konnte in der Vergangenheit zeigen, dass er ein guter Hallenspieler ist.

Ich glaube, meine Zeit ist vorbei. Das Spiel in der Halle ist körperlich unglaublich anstrengend. Da muss man drei Minuten, die man auf dem Feld steht, richtig Volldampf geben. Ich glaube, an der Seitenlinie bin ich mittlerweile besser aufgehoben...

Du hast bereits viele Masters-Turniere als Spieler und jetzt auch als Trainer mitgemacht. Hat sich das Volksbank-Masters verändert?

Das Turnier hat sich weiter entwickelt und ist immer größer geworden. Für jeden Spieler muss es eine Ehre sein, gegen die besten Mannschaften der Region antreten zu dürfen. Dazu kommt eine Riesenstimmung in der Halle. Das ganze Drumherum passt einfach. Das ist eine riesengroße Sache. Und mit den Banden sehen die Zuschauer ein schnelles Spiel und viele Tore. Für jeden Spieler ist das eine Herausforderung.

Wer ist für dich der Favorit?

Das ist schwer zu sagen. Jeder, der sich qualifiziert hat, hat bewiesen, dass er in der Halle etwas bewegen kann. Aber wie die letzten Jahre gezeigt haben, haben die Vereine aus Mönchengladbach stark aufgeholt und die letzten Masters-Turniere dominiert. Mit Giesenkirchen muss man auf jeden Fall wieder rechnen.


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