Mit
welcher Mannschaft geht der Dülkener FC ins
Turnier? Und wie hat sich das Hallenmasters in den
letzten Jahren verändert? Wir haben bei DFC-Coach
Stefan Krahnen nachgefragt.
Stefan, im letzten Jahr erzielte der Dülkener
FC einen vierten Platz. In den Jahren zuvor war
sogar mal in der Vorrunde Schluss. Der letzte Masterssieg
liegt bereits sieben Jahre zurück. Wann holt
der DFC endlich mal wieder den Titel?
Natürlich in diesem Jahr! Aber im Ernst: Die
besten Mannschaften treffen sich beim Hallenmasters.
Das Feld ist exzellent besetzt. Den Titel zu holen,
das wäre schön, aber davon hängen
viele Faktoren ab. Nicht zuletzt die Tagesform entscheidet
darüber, wer am Ende das Turnier gewinnt.
Auf welche Spieler kannst Du in der Halle
setzen?
Wir werden mit einer blutjungen Truppe an den Start
gehen. Neben erfahrenen Spielern wie Bernd Huintjes
und Markus Vieten dürfen wir gespannt sein,
wie sich junge Spieler im Team wie Mustafa Sala
und Michel Sadik sowie Nico Flöck und Marco
Stör präsentieren. Leider müssen
wir in diesem Jahr auf gute Techniker wie Stefan
Menke und Uwe Lubenow verzichten. Der eine spielt
in Barcelona Hockey und der andere ist aus beruflichen
Gründen in Saudi-Arabien. Schade!
Vielleicht kann der Trainer ja höchstpersönlich
eingreifen. Stefan Krahnen konnte in der Vergangenheit
zeigen, dass er ein guter Hallenspieler ist.
Ich glaube, meine Zeit ist vorbei. Das Spiel in
der Halle ist körperlich unglaublich anstrengend.
Da muss man drei Minuten, die man auf dem Feld steht,
richtig Volldampf geben. Ich glaube, an der Seitenlinie
bin ich mittlerweile besser aufgehoben...
Du hast bereits viele Masters-Turniere
als Spieler und jetzt auch als Trainer mitgemacht.
Hat sich das Volksbank-Masters verändert?
Das Turnier hat sich weiter entwickelt und ist
immer größer geworden. Für jeden
Spieler muss es eine Ehre sein, gegen die besten
Mannschaften der Region antreten zu dürfen.
Dazu kommt eine Riesenstimmung in der Halle. Das
ganze Drumherum passt einfach. Das ist eine riesengroße
Sache. Und mit den Banden sehen die Zuschauer ein
schnelles Spiel und viele Tore. Für jeden Spieler
ist das eine Herausforderung.
Wer ist für dich der Favorit?
Das ist schwer zu sagen. Jeder, der sich qualifiziert
hat, hat bewiesen, dass er in der Halle etwas bewegen
kann. Aber wie die letzten Jahre gezeigt haben,
haben die Vereine aus Mönchengladbach stark
aufgeholt und die letzten Masters-Turniere dominiert.
Mit Giesenkirchen muss man auf jeden Fall wieder
rechnen. |