published 03.08.2006 0:27
volksbank-masters
Die logistische Herausforderung
Genau 55 Helfer treffen sich knapp zwei Wochen vor dem Hallenmasters, um noch einmal den gesamten organisatorischen Ablauf durchzusprechen. Aber für einige fangen die Vorbereitungen bereits an, wenn die Aufräumarbeiten des letzten Turniers beginnen. „Wann kann das nächste Turnier stattfinden. Gibt es keine Kollisionen mit anderen Veranstaltungen. Bereits einige Tage danach geht es mit den Planungen für das nächste Turnier los“, beschreibt DFC-Geschäftsführerin Liesel Schüren die Arbeit. Das heißt: Der Vorstand reflektiert und bespricht die weitere Vorgehensweise. Es werden Anschreiben erstellt und Genehmigungen wie beispielsweise für die Sonder-Verkehrsregelung am Sportzentrum Ransberg, beantragt. Da kommt einiges an Schriftverkehr zusammen. „Etwa zwei Ordner voll“,meint Schüren. Die Volksbank als Hauptsponsor unterstützt EDV-technisch den Verein und druckt die Serienbriefe zum Teil mit aus. „Der Computer in der Geschäftsstelle schafft das alleine doch gar nicht“, witzelt die DFC-Geschäftsführerin.
Aber das ist noch längst nicht alles. Wie sieht die nächste Tombola aus? Gespräche mit den Sponsoren werden geführt. Wer stellt welchen Preis zur Verfügung? Wie hoch ist die Druckauflage für die Lose?

Weitere Fragen müssen geklärt werden: Wer will im DFC-Mastersheft inserieren? Wer betreut die VIP-Kunden an den Turniertagen? Stehen Monika Grefkes und Barbara Kaiser wie gewohnt für die Betreuung der Gäste zur Verfügung?
Ein paar Tage vor dem Turnier steigt bei Kurt Backes das Adrenalin. Der Betreuer der ersten Mannschaft holt bei der Stadt die Parkverbotsschilder ab. Außerdem zieht Backes die Fahnen hoch, denn ein Turnier dieser Größenordnung muss entsprechend beflaggt werden. Und dann müssen natürlich in der Halle die Banden aufgebaut werden. Die Transparente der Sponsoren werden an der Wand befestigt. „Das mache ich gerne, auch wenn das alles zusammen viel Arbeit ist“, sagt Backes. Am Sonntag abend bauen Helfer aus der dritten Mannschaft die Banden wieder ab. Die Fahnen holt Backes erst am Montag wieder ein. Und so ganz nebenbei: Die erste Mannschaft betreut Backes natürlich auch noch. Und wenn Not am Mann ist, hilft der engagierte DFC’er auch noch in der Halle aus.
Gucken, das alles läuft - auch der DFC-Vorsitzende Gerd Schaeben hat einen prallen Terminplan. Die Ehrengäste und Sponsoren wollen begrüßt werden. Die Sieger warten auf ihre Pokale. Und wenn die Kaffeemaschine in der Cafeteria den Geist aufgibt, versucht sich der Vorsitzende auch als Handwerker.

Während Backes die Transparente aufhängt, testet André Debock die Elektronik. Der Stadionsprecher braucht Strom. Die Tor-Jingles müssen eingeladen werden. Welche Musik spiele ich, wenn Pause ist? Hoffentlich fällt das Notebook nicht aus!
Der Ordnungsdienst, die Kassierer oder die Kuchenverkäuferin - die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.
Fassen wir es zusammen: Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre dieses Turnier nicht das, was es ist: Eine gute Werbung nicht nur für den Fußball, sondern auch für ein Vereinsleben.
Ein dickes „Danke schön“ an alle Helfer, die für das Turnier im Einsatz sind!


 

















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