Genau 55 Helfer treffen sich knapp zwei Wochen vor
dem Hallenmasters, um noch einmal den gesamten organisatorischen Ablauf
durchzusprechen. Aber für einige fangen die Vorbereitungen bereits
an, wenn die Aufräumarbeiten des letzten Turniers beginnen. „Wann
kann das nächste Turnier stattfinden. Gibt es keine Kollisionen mit
anderen Veranstaltungen. Bereits einige Tage danach geht es mit den Planungen
für das nächste Turnier los“, beschreibt DFC-Geschäftsführerin
Liesel Schüren die Arbeit. Das heißt: Der Vorstand reflektiert
und bespricht die weitere Vorgehensweise. Es werden Anschreiben erstellt
und Genehmigungen wie beispielsweise für die Sonder-Verkehrsregelung
am Sportzentrum Ransberg, beantragt. Da kommt einiges an Schriftverkehr
zusammen. „Etwa zwei Ordner voll“,meint Schüren. Die
Volksbank als Hauptsponsor unterstützt EDV-technisch den Verein und
druckt die Serienbriefe zum Teil mit aus. „Der Computer in der Geschäftsstelle
schafft das alleine doch gar nicht“, witzelt die DFC-Geschäftsführerin.
Aber das ist noch längst nicht alles. Wie sieht die nächste
Tombola aus? Gespräche mit den Sponsoren werden geführt. Wer
stellt welchen Preis zur Verfügung? Wie hoch ist die Druckauflage
für die Lose?
Weitere Fragen müssen geklärt werden: Wer will im DFC-Mastersheft
inserieren? Wer betreut die VIP-Kunden an den Turniertagen? Stehen Monika
Grefkes und Barbara Kaiser wie gewohnt für die Betreuung der Gäste
zur Verfügung?
Ein paar Tage vor dem Turnier steigt bei Kurt Backes das Adrenalin. Der
Betreuer der ersten Mannschaft holt bei der Stadt die Parkverbotsschilder
ab. Außerdem zieht Backes die Fahnen hoch, denn ein Turnier dieser
Größenordnung muss entsprechend beflaggt werden. Und dann müssen
natürlich in der Halle die Banden aufgebaut werden. Die Transparente
der Sponsoren werden an der Wand befestigt. „Das mache ich gerne,
auch wenn das alles zusammen viel Arbeit ist“, sagt Backes. Am Sonntag
abend bauen Helfer aus der dritten Mannschaft die Banden wieder ab. Die
Fahnen holt Backes erst am Montag wieder ein. Und so ganz nebenbei: Die
erste Mannschaft betreut Backes natürlich auch noch. Und wenn Not
am Mann ist, hilft der engagierte DFC’er auch noch in der Halle
aus.
Gucken, das alles läuft - auch der DFC-Vorsitzende Gerd Schaeben
hat einen prallen Terminplan. Die Ehrengäste und Sponsoren wollen
begrüßt werden. Die Sieger warten auf ihre Pokale. Und wenn
die Kaffeemaschine in der Cafeteria den Geist aufgibt, versucht sich der
Vorsitzende auch als Handwerker.
Während Backes die Transparente aufhängt, testet André
Debock die Elektronik. Der Stadionsprecher braucht Strom. Die Tor-Jingles
müssen eingeladen werden. Welche Musik spiele ich, wenn Pause ist?
Hoffentlich fällt das Notebook nicht aus!
Der Ordnungsdienst, die Kassierer oder die Kuchenverkäuferin - die
Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.
Fassen wir es zusammen: Ohne ehrenamtliche Arbeit wäre dieses Turnier
nicht das, was es ist: Eine gute Werbung nicht nur für den Fußball,
sondern auch für ein Vereinsleben.
Ein dickes „Danke schön“ an alle Helfer, die für
das Turnier im Einsatz sind! |