Wer darf mitspielen? Wer qualifiziert sich für das Masters im Sportzentrum Ransberg in Dülken?
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1992 Giesenkirchen
1993 1. FC Viersen
1994 ESV Oppum
1995 Dülkener FC
1996 1. FC Viersen
1997 Dülkener FC
1998 Dülkener FC
1999 Anadolu Krefeld
2000 Union Nettetal
2001 1. FC Viersen
2002 VFR Krefeld
2003 Giesenkirchen
2004 1. FC Mönchengladb.
 

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04.09.2003 22:00
 
Masters-Historie

1992

Burkhard Schuffels erzielte das erste Tor der Masters-Geschichte. Der Trainer des TSV Kaldenkirchen erzielte das Tor beim 4:1-Sieg gegen den 1. FC Viersen, der allerdings ohne die Oberliga-Spieler in der Ostschule antrat.
Nach zwei weiteren Niederlagen waren die Viersener mit dem letzten Platz in der Gruppe A schon ausgeschieden.
Dülken „überlebte“ die Zwischenrunde nicht. Nach einem 2:2 gegen Hardt und einer 0:2-Pleite gegen Breyell mauerte sich Kempen zu einem 1:0-Sieg über den DFC. Auch andere Favoriten wie Lobberich schieden in der Zwischenrunde aus. Im Endspiel bezwang Giesenkirchen Breyell nach Verlängerung mit 2:1. Sekunden vor Ende der Verlängerung traf Pierre Wolk für Breyell nur den Pfosten. Bester Spieler des Turniers: Thomas Richter (damals Giesenkirchen).

1993

Verbandsligist 1. FC Viersen trat beim 2. ATR-Masters in Bestbesetzung an - und gewann das Turnier durch einen 6:2-Sieg im Finale gegen den Polizei SV Mönchengladbach. Bester Spieler des Turniers war FC-Spieler Stefan Krahnen. Michael Koch vom Polizei SV wurde als bester Torwart ausgezeichnet. Die meisten Tore erzielte mit 12 Treffern Sascha Beumer (DFC).
Für die größte Überraschung des Turniers sorgte SW Elmpt. Der Kreisligist begeisterte mit traumhaft sicheren Spielzügen und scheiterte erst im Halbfinale an der Polizei. Gastgeber Dülken unterlag im Viertelfinale dem 1. FC Mönchengladbach, der im Halbfinale wiederum gegen den 1. FC Viersen mit 1:11 die höchste Niederlage einstecken musste. Zum ersten Mal vertraute der Organisator auf große Tore, die der damalige zweite Vorsitzende Herbert Jöriskes mit seiner Metallbaufirma anfertigte.

1994

Zum ersten Mal erreichte der Gastgeber das Finale, aber dort unterlag der DFC in der Dülkener Ostschule ESV AW Oppum mit 1:4. Der erfolgreichste Torschütze war mit Thomas Richter wieder einer vom DFC, aber dieses Mal musste Richter seine Prämie mit Mario May (Verberg) teilen. Spielertrainer Klaus Müller wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Die Gladbacher enttäuschten mit ihren Mannschaften auf ganzer Linie. Borussia und der 1. FC Mönchengladbach mit Trainer Manni Plücken (Foto), beide nur mit ihren zweiten bzw. dritten Garnituren vertreten, scheiterten bereits in der Vorrunde. Lediglich Wickrath, nur mit einer Wildcard überhaupt zum Masters eingeladen, kam ins Viertelfinale, wo der DFC mit 5:3 gewann.

1995

Zum ersten Mal wird das Masters im Sportzentrum Ransberg ausgetragen. Und der Gastgeber fühlte sich pudelwohl und gewann das Turnier zum ersten Mal. Die Elf von Trainer Wolfgang Nicklas stand aber im Viertelfinale schon knapp vor dem Aus, als SuS Krefeld erst im Siebenmeterschießen mit 7:6 bezwungen werden konnte. DFC-Keeper Klaus Gerritz sah vorher die Rote Karte - Turniersperre. Dafür sprang Peter Pletschen zwischen die Pfosten und wurde zum Held, als er den letzten Strafstoß parierte. Pletschen wurde zum besten Torwart des Turniers gewählt. Auch im Halbfinale war es mit einem 4:3-Sieg gegen Wickrath für den DFC denkbar knapp. Der Wickrather Gerd Kehrberg wurde zum besten Spieler gekürt. Ugor Basaran von Türkspor war bester Spieler des Turniers. Im Vorfeld des Turniers sorgte einige Absagen der Gladbacher Teams (darunter der 1. FC und Borussia) für Unmut. 1500 Zuschauer sahen 212 Tore.

1996/1997

Der 1. FC Viersen kann als erstes Team zum zweiten Mal das Masters gewinnen. Für Dülken war im Halbfinale gegen Schaag Endstation (3:6). 50 Sekunden vor dem Schlusspfiff brachte Klaus Schultz mit seinem Tor den knappen 2:1-Sieg im Finale gegen Schaag unter Dach und Fach. John Houben (Hinsbeck) wurde zum Spieler des Turniers gekürt. Uli Haas (Schaag) war der beste Torschütze des Turniers zusammen mit Hüseyin Kacinoglu (Anadolu).
1997 holte sich der DFC den zweiten Titel durch einen klaren 9:1-Sieg im Finale gegen Schaag, das in den Spielen zuvor die Halle zum Kochen brachte und sich im Viertel- und Halfinale mit Golden Goal durchsetzen. In der Vorrunde schlug Schaag Dülken mit 2:1. Nach dem Titelgewinn stürzte sich Trainer Wolfgang Nicklas in die Fluten und ging im Schwimmbad mit voller Montur baden. Stefan Krahnen (DFC) wurde bereits zum zweiten Mal Spieler des Turniers. DFC-Spieler Fred Krebstekies war bester Torwart.

1998/1999

Mit dem Dülkener FC kann zum ersten Mal ein Masterssieger seinen Titel verteidigen. Im Finale schlug der DFC den 1. FC Viersen mit 3:2 nach Verlängerung. Michael Ingenrieth erzielte das Golden Goal. Michael Bieck (Kaldenkirchen) war bester Torwart, Christoph Kempers bester Spieler und Andre Theißen (beide 1. FC Viersen) war der erfolgreichste Torschütze. Zum ersten Mal wurde auch ein Damenturnier integriert.
Anadolu Krefeld hieß der Masterssieger 1999. Mit 9:5 setzten sich die Krefelder gegen Überraschungsfinalist Süchteln durch. Zum ersten Mal waren auch die Oberliga-Teams Borussia und Rheydter Spielverein mit dabei. Der RSV, die beste Mannschaft der Vorrunde, scheiterte im Viertelfinale an Uerdingen, Borussia unterlag mit 9:10 nach Siebenmeterschießen gegen Anadolu. Dülken schied im Halbfinale gegen Süchteln aus, wurde aber durch einen Sieg gegen Uerdingen Dritter.

2000

In Dülken weiß es jedes Kind: Nicht der DFC, sondern Union Nettetal, das einst aus der Fusion von Union Breyell und dem SC Lobberich entstand, gewann das Masters 2000. Neben der Siegprämie in Höhe von 3000 Mark sicherte sich der Club, der an der Christian-Rötzel-Kampfbahn beheimatet ist, auch den Titel des besten Spielers (Selami Kir) und den Titel des besten Torwarts (Ex-DFCer Klaus Gerritz).Für Norbert Brüggeman, der in seiner aktiven Laufbahn stets als grundsolider Spieler galt, war es der zweite große Erfolg seiner noch jungen Trainer-Karriere.
Brüggemann: “Zu allererst gewannen wir den Brüggener Burg-Pokal, anschließend das Masters, dann stiegen wir in die Verbandsliga auf (die vereinseigene Platzanlage mit dem schönen Vereinsheim ist längst verbandsliga-reif), bevor sich in Brüggen der Kreis schloss. Ein derart erfolgreiches Jahr läßt sich nicht noch einmal wiederholen”, glaubt der 36-Jährige.
Dennoch darf sich der Vater zweier Töchter - beim Erwerb einer Tageskarte (Preis = 10 Mark / beide Tage = 15 Mark) kann Mama Brüggemann die Kinder Rabea und Fabiene, insofern sie eine gewisse Altersgrenze nicht überschreiten oder falls ihnen Fußball zu langweilig wird, zu einer Gratis-Runde ins Spaßbad Ransberg einla-den - einer Tatsache nicht entziehen:
Auch bei der “Jubiläumsausgabe” des Masters werden er und sein Team, zumal Titelverteidiger, wieder zum ganz engen Favoritenkreis zählen. Mit Sicherheit”

2001

Im Jahr 2000 unterlag der 1. FC Viersen im Finale gegen Union Nettetal, doch im Masters 2001 drehten die Viersener den Spieß um und gewannnen das Turnier durch einen 7:3-Sieg gegen Union Nettetal. Im Halbfinale setzten sich die Viersener gegen Dülken knapp mit 1:0 durch. Timur Ildeniz (Viersen) war mit zehn Treffern bester Torjäger. Michael Enache (auch 1. FC Viersen) wurde als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. Borussia holte bei den Frauen erneut den Pott.

2002

Wer hätte das gedacht: Eigentlich sah der 1. FC Viersen wie der sichere Sieger beim 11. ATR-Hallenmasters aus, doch im Endspiel schlug die Stunde des Außenseiters (und macht nicht gerade das Hallenfußball so interessant?). Krefeld schlug Viersen im Endspiel verdient mit 5:2 und war damit Turniersieger. Viersen, souverän durch Vorrunde und Viertelfinale gekommen, traf im Halbfinale auf Mitfavorit Union Nettetal und demonstrierte dort seine Überlegenheit. Mit 8:1 (höchster Turniersieg) wurde das Team von Peter Menzel förmlich aus der Halle gefegt. Und eigentlich hätte auch im Endspiel bei dieser Demonstration der Stärke nichts mehr anbrennen dürfen. Bitter war das Auftreten des Gastgebers. Dülken verlor zwar im entscheidenden Spiel gegen Odenkirchen erst im Neun-Meter-Schiessen, zeigte aber zuvor eine desolate Leistung. In drei Spielen (39 Minuten) wurden ganze drei Tore erzielt. So schlecht sah der Gastgeber beim Masters noch nie aus.
Bester Spieler des Turniers : Ali Guije (BW Niederkrüchten)
Torschützenkönig: Timor Ildeniz (1.FC Viersen)
Bester Torwart: Franz Waschmann (1.FC Viersen)

2003

Wer hatte eigentlich Bezirksligist Giesenkirchen auf der Rechnung? Eigentlich keiner! Der Stadtmeisterschaftsdritte aus Mönchengladbach spielte zwar nicht den schönsten Fußball, aber den erfolgreichsten! Zum zweiten Mal in der Mastersgeschichte sicherte sich die DJK durch einen 4:2-Sieg gegenVerbandsligist Union Nettetal im Endspiel den Titel. Bereits bei der ersten Auflage des Turniers mit den besten Hallenmannschaften aus der Region gewann Giesenkirchen. Im Halbfinale des Fußball-Hallenturniers der Stadtmeister aus der gesamten Region bezwang die Elf von Trainer Frank Mitschkowski Gladbachs Stadtmeister 1. FC Mönchengladbach mit 9:3. Die Giesenkirchener holten aber noch einen Titel: Stefan Leukens wurde zum besten Torwart des Turniers gewählt.


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