1992
Burkhard Schuffels erzielte das erste Tor der Masters-Geschichte.
Der Trainer des TSV Kaldenkirchen erzielte das Tor beim
4:1-Sieg gegen den 1. FC Viersen, der allerdings ohne die
Oberliga-Spieler in der Ostschule antrat.
Nach zwei weiteren Niederlagen waren die Viersener mit dem
letzten Platz in der Gruppe A schon ausgeschieden.
Dülken „überlebte“ die Zwischenrunde
nicht. Nach einem 2:2 gegen Hardt und einer 0:2-Pleite gegen
Breyell mauerte sich Kempen zu einem 1:0-Sieg über
den DFC. Auch andere Favoriten wie Lobberich schieden in
der Zwischenrunde aus. Im Endspiel bezwang Giesenkirchen
Breyell nach Verlängerung mit 2:1. Sekunden vor Ende
der Verlängerung traf Pierre Wolk für Breyell
nur den Pfosten. Bester Spieler des Turniers: Thomas Richter
(damals Giesenkirchen).
1993
Verbandsligist 1. FC Viersen trat beim 2. ATR-Masters in
Bestbesetzung an - und gewann das Turnier durch einen 6:2-Sieg
im Finale gegen den Polizei SV Mönchengladbach. Bester
Spieler des Turniers war FC-Spieler Stefan Krahnen. Michael
Koch vom Polizei SV wurde als bester Torwart ausgezeichnet.
Die meisten Tore erzielte mit 12 Treffern Sascha Beumer
(DFC).
Für die größte Überraschung des Turniers
sorgte SW Elmpt. Der Kreisligist begeisterte mit traumhaft
sicheren Spielzügen und scheiterte erst im Halbfinale
an der Polizei. Gastgeber Dülken unterlag im Viertelfinale
dem 1. FC Mönchengladbach, der im Halbfinale wiederum
gegen den 1. FC Viersen mit 1:11 die höchste Niederlage
einstecken musste. Zum ersten Mal vertraute der Organisator
auf große Tore, die der damalige zweite Vorsitzende
Herbert Jöriskes mit seiner Metallbaufirma anfertigte.
1994
Zum ersten Mal erreichte der Gastgeber das Finale, aber
dort unterlag der DFC in der Dülkener Ostschule ESV
AW Oppum mit 1:4. Der erfolgreichste Torschütze war
mit Thomas Richter wieder einer vom DFC, aber dieses Mal
musste Richter seine Prämie mit Mario May (Verberg)
teilen. Spielertrainer Klaus Müller wurde zum besten
Spieler des Turniers gewählt.
Die Gladbacher enttäuschten mit ihren Mannschaften
auf ganzer Linie. Borussia und der 1. FC Mönchengladbach
mit Trainer Manni Plücken (Foto), beide nur mit ihren
zweiten bzw. dritten Garnituren vertreten, scheiterten bereits
in der Vorrunde. Lediglich Wickrath, nur mit einer Wildcard
überhaupt zum Masters eingeladen, kam ins Viertelfinale,
wo der DFC mit 5:3 gewann.
1995
Zum ersten Mal wird das Masters im Sportzentrum Ransberg
ausgetragen. Und der Gastgeber fühlte sich pudelwohl
und gewann das Turnier zum ersten Mal. Die Elf von Trainer
Wolfgang Nicklas stand aber im Viertelfinale schon knapp
vor dem Aus, als SuS Krefeld erst im Siebenmeterschießen
mit 7:6 bezwungen werden konnte. DFC-Keeper Klaus Gerritz
sah vorher die Rote Karte - Turniersperre. Dafür sprang
Peter Pletschen zwischen die Pfosten und wurde zum Held,
als er den letzten Strafstoß parierte. Pletschen wurde
zum besten Torwart des Turniers gewählt. Auch im Halbfinale
war es mit einem 4:3-Sieg gegen Wickrath für den DFC
denkbar knapp. Der Wickrather Gerd Kehrberg wurde zum besten
Spieler gekürt. Ugor Basaran von Türkspor war
bester Spieler des Turniers. Im Vorfeld des Turniers sorgte
einige Absagen der Gladbacher Teams (darunter der 1. FC
und Borussia) für Unmut. 1500 Zuschauer sahen 212 Tore.
1996/1997
Der 1. FC Viersen kann als erstes Team zum zweiten Mal
das Masters gewinnen. Für Dülken war im Halbfinale
gegen Schaag Endstation (3:6). 50 Sekunden vor dem Schlusspfiff
brachte Klaus Schultz mit seinem Tor den knappen 2:1-Sieg
im Finale gegen Schaag unter Dach und Fach. John Houben
(Hinsbeck) wurde zum Spieler des Turniers gekürt. Uli
Haas (Schaag) war der beste Torschütze des Turniers
zusammen mit Hüseyin Kacinoglu (Anadolu).
1997 holte sich der DFC den zweiten Titel durch einen klaren
9:1-Sieg im Finale gegen Schaag, das in den Spielen zuvor
die Halle zum Kochen brachte und sich im Viertel- und Halfinale
mit Golden Goal durchsetzen. In der Vorrunde schlug Schaag
Dülken mit 2:1. Nach dem Titelgewinn stürzte sich
Trainer Wolfgang Nicklas in die Fluten und ging im Schwimmbad
mit voller Montur baden. Stefan Krahnen (DFC) wurde bereits
zum zweiten Mal Spieler des Turniers. DFC-Spieler Fred Krebstekies
war bester Torwart.
1998/1999
Mit dem Dülkener FC kann zum ersten Mal ein Masterssieger
seinen Titel verteidigen. Im Finale schlug der DFC den 1.
FC Viersen mit 3:2 nach Verlängerung. Michael Ingenrieth
erzielte das Golden Goal. Michael Bieck (Kaldenkirchen)
war bester Torwart, Christoph Kempers bester Spieler und
Andre Theißen (beide 1. FC Viersen) war der erfolgreichste
Torschütze. Zum ersten Mal wurde auch ein Damenturnier
integriert.
Anadolu Krefeld hieß der Masterssieger 1999. Mit 9:5
setzten sich die Krefelder gegen Überraschungsfinalist
Süchteln durch. Zum ersten Mal waren auch die Oberliga-Teams
Borussia und Rheydter Spielverein mit dabei. Der RSV, die
beste Mannschaft der Vorrunde, scheiterte im Viertelfinale
an Uerdingen, Borussia unterlag mit 9:10 nach Siebenmeterschießen
gegen Anadolu. Dülken schied im Halbfinale gegen Süchteln
aus, wurde aber durch einen Sieg gegen Uerdingen Dritter.
2000
In Dülken weiß es jedes Kind: Nicht der DFC,
sondern Union Nettetal, das einst aus der Fusion von Union
Breyell und dem SC Lobberich entstand, gewann das Masters
2000. Neben der Siegprämie in Höhe von 3000 Mark
sicherte sich der Club, der an der Christian-Rötzel-Kampfbahn
beheimatet ist, auch den Titel des besten Spielers (Selami
Kir) und den Titel des besten Torwarts (Ex-DFCer Klaus Gerritz).Für
Norbert Brüggeman, der in seiner aktiven Laufbahn stets
als grundsolider Spieler galt, war es der zweite große
Erfolg seiner noch jungen Trainer-Karriere.
Brüggemann: “Zu allererst gewannen wir den Brüggener
Burg-Pokal, anschließend das Masters, dann stiegen
wir in die Verbandsliga auf (die vereinseigene Platzanlage
mit dem schönen Vereinsheim ist längst verbandsliga-reif),
bevor sich in Brüggen der Kreis schloss. Ein derart
erfolgreiches Jahr läßt sich nicht noch einmal
wiederholen”, glaubt der 36-Jährige.
Dennoch darf sich der Vater zweier Töchter - beim Erwerb
einer Tageskarte (Preis = 10 Mark / beide Tage = 15 Mark)
kann Mama Brüggemann die Kinder Rabea und Fabiene,
insofern sie eine gewisse Altersgrenze nicht überschreiten
oder falls ihnen Fußball zu langweilig wird, zu einer
Gratis-Runde ins Spaßbad Ransberg einla-den - einer
Tatsache nicht entziehen:
Auch bei der “Jubiläumsausgabe” des Masters
werden er und sein Team, zumal Titelverteidiger, wieder
zum ganz engen Favoritenkreis zählen. Mit Sicherheit”
2001
Im Jahr 2000 unterlag der 1. FC Viersen im Finale gegen
Union Nettetal, doch im Masters 2001 drehten die Viersener
den Spieß um und gewannnen das Turnier durch einen
7:3-Sieg gegen Union Nettetal. Im Halbfinale setzten sich
die Viersener gegen Dülken knapp mit 1:0 durch. Timur
Ildeniz (Viersen) war mit zehn Treffern bester Torjäger.
Michael Enache (auch 1. FC Viersen) wurde als bester Spieler
des Turniers ausgezeichnet. Borussia holte bei den Frauen
erneut den Pott.
2002
Wer hätte das gedacht: Eigentlich sah der 1. FC Viersen
wie der sichere Sieger beim 11. ATR-Hallenmasters aus, doch
im Endspiel schlug die Stunde des Außenseiters (und
macht nicht gerade das Hallenfußball so interessant?).
Krefeld schlug Viersen im Endspiel verdient mit 5:2 und
war damit Turniersieger. Viersen, souverän durch Vorrunde
und Viertelfinale gekommen, traf im Halbfinale auf Mitfavorit
Union Nettetal und demonstrierte dort seine Überlegenheit.
Mit 8:1 (höchster Turniersieg) wurde das Team von Peter
Menzel förmlich aus der Halle gefegt. Und eigentlich
hätte auch im Endspiel bei dieser Demonstration der
Stärke nichts mehr anbrennen dürfen. Bitter war
das Auftreten des Gastgebers. Dülken verlor zwar im
entscheidenden Spiel gegen Odenkirchen erst im Neun-Meter-Schiessen,
zeigte aber zuvor eine desolate Leistung. In drei Spielen
(39 Minuten) wurden ganze drei Tore erzielt. So schlecht
sah der Gastgeber beim Masters noch nie aus.
Bester Spieler des Turniers : Ali Guije (BW Niederkrüchten)
Torschützenkönig: Timor Ildeniz (1.FC Viersen)
Bester Torwart: Franz Waschmann (1.FC Viersen)
2003
Wer hatte eigentlich Bezirksligist Giesenkirchen auf der
Rechnung? Eigentlich keiner! Der Stadtmeisterschaftsdritte
aus Mönchengladbach spielte zwar nicht den schönsten
Fußball, aber den erfolgreichsten! Zum zweiten Mal
in der Mastersgeschichte sicherte sich die DJK durch einen
4:2-Sieg gegenVerbandsligist Union Nettetal im Endspiel
den Titel. Bereits bei der ersten Auflage des Turniers mit
den besten Hallenmannschaften aus der Region gewann Giesenkirchen.
Im Halbfinale des Fußball-Hallenturniers der Stadtmeister
aus der gesamten Region bezwang die Elf von Trainer Frank
Mitschkowski Gladbachs Stadtmeister 1. FC Mönchengladbach
mit 9:3. Die Giesenkirchener holten aber noch einen Titel:
Stefan Leukens wurde zum besten Torwart des Turniers gewählt.
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