Die Durststrecke ist beendet. Mit
einem 3:1-Sieg gegen Rhenania Kleve meldet sich die
Frauenmannschaft wieder zurück. "Endlich mal
wieder", freute sich auch Trainer Stefan Sieger,
der nach zuletzt dürftigen Leistungen endlich mal
wieder eine spielstarke DFC-Mannschaft sah.
Zwar musste der Coach auch im Spiel gegen Kleve auf
Claudia Fischer, Birgit Jellinek und Heike Hechel verzichten,
aber trotzdem hatte der Trainer 14 Spielerinnen zur
Verfügung, die in bester Spiellaune waren. Nach
einer Viertelstunde brachte Jessica Karpinsky den DFC
mit 1:0 in Front. Es folgte ein Spiel auf ein Tor, aber
zahlreiche Chancen wurden nicht genutzt. Nach 35 Minuten
glichen die Gäste urplötzlich aus. Der DFC
war geschockt und verlor die spielerische Linie.
Erst nach der Pause lief die Maschine wieder wie geölt,
aber trotzdem musste Sieger bis zur 70. Minute warten,
bevor er erneut mit seiner Mannschaft jubeln durfte.
Dieses Mal erzielte Rahel Glombek mit dem Außenriss
das 2:1. Zehn Minuten später machte Kathrin Willemsen
mit ihrem Tor alles klar.
Zum ersten Mal mit dabei war Susanne Flocken, die nach
ihrem Wechsel von Dilkrath zum DFC drei Monate gesperrt
war und zum ersten Mal spielberechtigt war. Flocken
verstärkt das defensive Mittelfeld und wurde nach
70 Minuten ausgewechselt, weil noch ein bisschen die
Kräfte fehlten und die Spielpraxis nicht da ist.
"Für den Anfang war die Leistung aber auf
jeden Fall in Ordnung", so Sieger. Nach ihrer Schwangerschaft
spielte auch Sabine Hasshoff zum ersten Mal wieder als
Torfrau mit. Und wie gewohnt war sie hinten eine Bank.