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| 05.05.2005 9:36 |
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| zweite mannschaft: vfr krefeld-fischeln
- dfc 3:0 |
| Nach 0:3-Pleite bleibt der DFC in
Nöten |
Nach einer erneuten Niederlage mit
0:3 in Fischeln sind die Hoffnungen der DFC-Reserve
auf ein Minimum geschrumpft. Fischeln begann kampfstark
und konnte einen Abspielfehler im Dülkener Mittelfeld
gegen die aufgerückte DFC-Mannschaft zum 1:0 nutzen.
Der DFC bekam das Spiel nie so richtig in den Griff,
da viele Spieler sich weit unter Normalform präsentierten.
Dennoch konnte Bockers in der 30. Minuten fast das Ausgleichstor
erzielen, aber sein Kopfball wurde im letzten Moment
von der Linie gekratzt. Dann die Vorentscheidung! Bei
einem weiten Einwurf der Fischelner stand die DFC-Abwehr
schlecht, Torwart Rauch konnte sich nicht zum Herauslaufen
entscheiden und über den Scheitel von Andy Björn
Schmidt fiel der Ball ins Tor.
In der Halbzeitpause muss es wohl ein Donnerwetter in
der DFC-Kabine gegeben haben, denn mit Wiederanpfiff
des schwachen und bisweilen überheblich wirkenden
Schiedsrichters setzten die Dülkener den VFR Fischeln
unter Druck. Immer wieder angetrieben von Nils Menzel
und Uwe Lubenow, denen man bedingungslosen Einsatz attestieren
muss, erspielte man sich einige Chancen. Die größte
vergab dabei Adam Panuis, als er freistehend sechs Meter
vor dem Tor den Ball nicht unterbringen konnte. Fischeln
konnte sich in der letzten Viertelstunde vom Dülkener
Druck befreien und nutzte einen Konter in der 84. Minute
zum 3:0. Zu diesem Zeitpunkt spielte der DFC nur noch
mit 10 Spielern, da Adam Panhuis mit Gelb-Rot bedacht
wurde.
Thomas Menzel, als Aushilfs-Coach an der Seite, war
nach dem Spiel enttäuscht, aber auch realistisch:
„Meines Erachtens fehlt es einzelnen Spielern
an der Qualität, aber vor allem auch an der Einstellung.
Die erleben selbst einen Abstieg nicht als persönliches
Drama, geschweige denn als Rückschlag für
den Verein. Der Unterschied zwischen Fischeln und uns
bestand darin, dass der VFR aus ihrer Landesligamannschaft
drei Spieler dabei hatte und wir eben von oben wenig
Qualität erhalten. Enttäuscht bin ich angesichts
der Tatsache, dass ich seit Wochen neben meinen beruflichen
und privaten Belastungen im DFC-Dauerstress lebe und
dann auf der anderen Seite Spieler übermüdet
zum Spiel kommen. Einzelnen Spieler merkt man ihre Einstellung
schon beim Warmmachen an. Die haben noch nie etwas von
der wichtigen mentalen Wettkampfvorbereitung gehört.
Unsere Chancen auf den Klassenerhalt sind minimal, aber
am 29. Mai wird erst abgerechnet. Wir handeln jetzt
nach dem Motto „Du hast keine Chance, aber nutze
sie“.
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