Fast in
einer Nacht- und Nebel-Aktion hatte die Zweite Mannschaft
am Samstag noch einen neuen Spieler verpflichtet. Aber auch
die Rückkehr von Peter van Helden änderte nichts
an der Auftaktniederlage in Kaldenkirchen. Den Ehrentreffer
für den DFC erzielte - ja wer schon? - natürlich
Peter van Helden. Was für ein Comeback!
Trainer Wolfgang Konnertz hatte es bereits
vermutet - und recht behalten. Auch in Kaldenkirchen zeigte
sich einmal mehr, dass die Zweite Mannschaft zu unruhig
und unsicher agiert. Es fehlt einfach die Erfahrung, Spieler,
die Ruhe ins Spiel bringen.
Deswegen hat Konnertz am Freitag abend Peter van Helden
angerufen, der eigentlich bei Lobberich spielen sollte,
dann aber spontan zusagte, als Konnertz um Hilfe bat. Neben
van Helden hat der DFC-Coach auch Erwin Hütter zur
Rückkehr bewegt. Um in Dülken wieder spielen zu
können, mussten sich van Helden und Hütter allerdings
freikaufen. Van Helden bezahlte die Ablösesumme, so
dass am Samstag Konnertz in Duisburg den Neuzugang für
den DFC freimachen konnte.
"Mit Peter und Erwin haben wir zwei erfahrene Spieler,
die Ruhe in die Mannschaft bringen und die jungen Spieler
führen können", sagt Konnertz. Hütter
steigt in der nächsten Woche ein. Van Helden war in
Kaldenkirchen schon dabei und versuchte die Akzente zu setzen,
doch nur in den ersten 35 Minuten waren die Dülkener
ein ebenbürtiger Gegner. Danach zeigten sich die Gastgeber
- und bewiesen, dass sie ein Aufstiegskandidat sind.
In der 43. Minute gingen die Platzherren mit 1:0 in Führung.
Kurze Zeit später musste Konnertz Stefan Tietz auswechseln,
weil er rotgefährdet war. In der zweiten Halbzeit drehten
die Kaldenkirchener auf. Torwart Sebastian Rauch zeigte
eine Spitzenleistung und vereitelte gleich mehrere Großchancen.
Dennoch erhöhte der TSV auf 4:0, ehe van Helden seinen
Einstand beim DFC mit einem Tor krönte.
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