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preussen krefeld - dülkener fc 3:1
In der zweiten Halbzeit fehlte die Luft

Nur sechs Spieler aus der ersten Mannschaft standen für das Spiel in Krefeld zur Verfügung, so dass Trainer Jürgen Kalina erneut improvisieren musste. Dank DFC-Altstars wie Peter van Helden, Lutz Krienen oder Thomas Richter sowie Hilfe aus der zweiten Mannschaft und A-Jugend trat der DFC bei Preussen an und zog sich bei der 1:3-Niederlage achtbar aus der Affäre. Mehr noch: Hätten die Gäste konsequenter ihre Chancen genutzt, wäre sogar mehr drin gewesen!

Mit Joachim Pütz (Nasenbeinbruch), Marcel Gubbels (Knieverletzung) und Andy-Björn Schmitt, der aus beruflichen Gründen passen musste, musste die ohnehin schon stark ramponierte DFC-Mannschaft auf weitere Akteure verzichten. Nur gut, dass die "Alten Herren" Peter van Helden, Lutz Krienen und Thomas Richter aushalfen. Yunus Takir aus der zweiten Mannschaft und Dennis Charne aus der A-Jugend kamen ebenfalls hinzu. Neuzugang Frank Augel feierte im DFC-Dreß sein Debüt. Auch der Trainer spielte erneut mit.

Los ging es mit einer guten Möglichkeit für Christian Bockers, der für einen Auftakt nach Maß hätte sorgen können. Es waren aber die Gastgeber, die nach 10 Minuten jubeln durften. Davon unbeeindruckt spielten die Dülkener weiter nach vorne und konnten die besseren Chancen für sich buchen. Aber auch Yunus Takir konnte eine gute Einschussmöglichkeit nicht im Tor unterbringen. Besser machte es Metehan Pala, der kurz vor der Pause die Gastgeber mit seinem Treffer düpieren konnte.

Leider erwischte der DFC keinen guten Start in Durchgang zwei. Preussen war von Beginn an hellwach und ging nach 48 Minuten erneut in Führung. Die Partie blieb weiter offen. In der 85. Minute hatte Ivo die Riesenchance, mit dem erneuten Ausgleich für eine faustdicke Überraschung zu sorgen, doch die Nachlässigkeit im Abschluss wurde knallhart bestraft: Preussen machte zwei Minuten vor dem Ende den Sack zu und Dülken stand erneut mit leeren Händen da. "In der zweiten Halbzeit machte sich das Alter der Mannschaft bemerkbar. Da fehlte die zweite Luft, auch wenn Ivo noch den Ausgleich hätte erzielen können", resümierte Kalina.

Leider dauert ein Fußballspiel 90 und nicht 45 Minuten. Zu lange für die DFC-Altstars, die sich wacker schlugen, aber erneut eine NIederlage nicht verhindern konnten.


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