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| linner sv - dülkener fc 3:1 |
Hohe Moral, weitere Niederlage |
Es ist wie verhext! Im Moment scheint alles
gegen den Dülkener FC zu laufen. Im Auswärtsspiel
beim Linner SV machte die erste Mannschaft erneut ein gutes
Spiel, musste sich aber am Ende mit einem 1:3 wieder geschlagen
geben. Am kommenden Sonntag empfängt der DFC den Tabellenletzten
VfR Krefeld. Und dann muss der Knoten unbedingt platzen...
Bereits vor dem Spiel musste Thomas Menzel die ersten Hiobsbotschaften
hinnehmen. Süleyman Cengez, der in den letzten Wochen in
beachtlicher Form spielte, fiel mit einer Bänderdehnung
aus. Dazu stand Daniel Henkel nicht zur Verfügung. Metehan
Pala musste noch in der Kabine passen, weil der Fuß dick
angeschwollen war. So ging der DFC gerade mal mit 11 Spielern
in die Partie.
Menzel musste das Team notgedrungen umbauen. So wurde Joachim
Pütz ins Mittelfeld zurückgezogen. Amir Husenovic
spielte auf der zentralen Mittelfeldposition, während Nuri
Debeniuz und Christian Bockers vorne auf Torejagd gehen sollten.
Umso erstaunlicher war der Auftritt der Mannschaft. Sie spielte
stark nach vorne, behielt auch in den meisten Zweikämpfen
die Oberhand und konnte die überraschten Gastgeber immer
wieder in die Defensive drängen. Zwingende Torchancen ergaben
sich aber nicht. Auch die Platzherren konnten sich vorne kaum
entscheidend in Szene setzen. Die DFC-Abwehr stand sicher und
ließ wenig anbrennen. Kurz vor der Pause nutzte Linn einen
Freistoß, um per Kopf den Führungstreffer zu erzielen.
Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, der direkt nach Wiederanpfiff
noch überboten wurde. In der ersten Szene des zweiten Durchgangs
erkämpfte sich der Linner SV den Ball und und passte in
die Mitte, wo der Ball weiter in den Fünf-Meter-Raum verlängert
wurde. Aus abseitsverdächtiger Position markierten die
Platzherren das 2:0.
Dülken steckte nicht auf und versuchte alles, um die Partie
noch einmal umzubiegen. Die Gastgeber nutzten die Räume
und konnten in der 82. Minute durch einen Konter auf 3:0 erhöhen.
Auch wenn Joachim Pütz in der 89. Minute den überfälligen
Anschlusstreffer erzielte, war die Messe gelesen. "Ich
kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat erneut eine
starke Leistung gezeigt. Das haben uns auch die Linner bestätigt",
ärgert sich Thomas Menzel, räumt allerdings auch ein,
dass nach wie vor die Durchschlagskaft fehle. "Wir erspielen
uns zu wenig Torchancen und machen demnach auch viel zu wenig
Tore." |
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