| Die erste
Mannschaft konnte in Kaldenkirchen endlich in die Rückrunde
starten, aber leider nach einer 0:3-Niederlage nichts zählbares
mit nach Hause nehmen. Dennoch sah Trainer Jürgen Kalina
positive Ansätze, die im Kampf um den Klassenerhalt noch
wichtig werden können: "Die Mannschaft hat trotz
früher Gegentore Moral bewiesen und Charakter gezeigt.
Darauf kann man aufbauen."
Bereits in der 8. Minute klingelte es im Karton, als Fatih
Debeniz einen Angriff mit einem Foulspiel unterband und dafür
die gelbe Karte sah. Der fällige Freistoß landete
im Winkel, so dass der DFC bereits nach acht Spielminuten
mit 0:1 hinten lag. Zwei Minuten später dann der nächste
Rückschlag, als ein 25-Meter-Hammer von Mirko Schröders
im Winkel einschlug. "Das waren zwei Sonntagsschüsse,
die genau passten. Was will man da machen?", ärgerte
sich nicht nur Kalina. Danach hatten die Gäste aber gute
Möglichkeiten, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Der
von Kalina in die spitze beorderte Almir Huseijnovic hatte
zwei gute Chancen, die er leider nicht nutzen konnte. Der
dritte Schlag in die Magengrube gab es kurz vor der Pause,
als Fatih Debeniz wegen meckerns die Ampelkarte sah. Obwohl
er selbst beteuert, nichts gesagt zu haben, zeigte der Unparteiische
Gelb-Rot.
In Unterzahl ging es in die
zweiten 45 Minuten. Dülken hielt das Spiel trotz Unterzahl
offen und war dem 1:2 näher als Kaldenkirchen dem 3:0.
Gerade im Moment, als Kalina noch einen Spieler für die
Offensive loseisen wollte, leistete sich Marcel Gubbels einen
Schnitzer. Der Passe landete beim Gegner, der sofort auf Angriff
schaltete und das 3:0 markieren konnte (60.). Die Messe war
gelesen und so mancher DFC-Fans vermutete, die Mannschaft
würde nun vollends auseinander brechen. Aber wenn das
Spiel etwas Gutes hatte, dann das: Der DFC spielte weiter
nach vorne und erkämpfte sich weitere Chancen. Doch weder
Husenovic, der nur den Pfosten traf, noch Liridon Qupevaj,
brachten den Ball im Netz unter. Auch ein Freistoß von
Nuri Debeniz fand nicht sein Ziel. |