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dülkener fc - vfr krefeld 3:0

Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten

Der Elfmeter zum 3:0 durch Nuri Debeniz

Auch wenn es ein Pflichtsieg war, konnte die erste Mannschaft im Spiel gegen den Tabellenletzten VfR Krefeld überzeugen. Mit 3:0 fuhr eine engagiert aufspielende Menzel-Elf einen standesgemäßen Sieg ein, der durchaus höher hätte ausfallen können.

Die personelle Situation vor dem wichtigen Spiel gegen den Tabellenletzten war wieder mal alles andere als zufriedenstellend. Mit Süleyman Cengez und Metehan Pala saßen zwei Spieler aus der Stammformation angeschlagen auf der Ersatzbank. Nils Menzel spielt wieder und sammelte in der zweiten Mannschaft Spielpraxis. Auch Daniel Henkel kam dort zum Einsatz. Fatih Debeniz fehlte verletzt. Erstmals in der Start-Elf war der ehemalige A-Jugendspieler Bedri Salihu zu finden. Pütz kehrte in die Startformation zurück, wurde aber für die Defensive abgestellt. Almir Husenovic durfte ebenfalls von Beginn an ran und sollte neben Bockers in der Offensive die Akzente setzen.

Der DFC begann mit viel Elan, schließlich hatte sich die erste Mannschaft einiges vorgenommen. Ein Sieg gegen den Tabellenletzten war Pflicht und fast überlebenswichtig, wenn die Elf von Trainer Thomas Menzel nicht noch tiefer in Abstiegsnöte rutschen wollte. Die Rechnung ging auf: Die Gäste aus Krefeld wurden von der ersten Minute an unter Druck gesetzt. Das sollte sich nicht mehr ändern, auch wenn in der ersten Halbzeit gelegentliche Ausbrüche der "Schwarz-Gelben" für Unruhe sorgten. Bereits ein Kopfball in der 5. Minute durch Pütz sorgte für Torgefahr. Auch Christian Bockers erarbeitete sich einige gute Ansätze, wenn auch nichts zwingendes dabei heraussprang. In der 31. Minute hatte "Bocki" dann die erste richtig gute Chancen, doch ein Schuss aus der Drehung landete in den Armen des Keepers. Auch ein Volleyschuss aus 18 Metern fand sein Ziel nicht. Der äüßerst aktive und an vielen Aktionen beteiligte Spielmacher Nuri Debeniz zog in der 44. Minute aus dem Rückraum ab, aber auch hier behielt der Torwart die Oberhand.

Nach der Pause ging es nahtlos weiter. Während Husenovic nach einem Pass in die Mitte aus dem Fünf-Meter-Raum kläglich scheiterte und den Ball direkt in die Arme des Keepers lenkte, machte es Bedri Salihu besser. Der Youngster hielt nach einem Eckball seinen Fuß hin und konnte den längst überfälligen Führungstreffer erzielen. Der Bann war gebrochen. Die bis dato noch gezeigte Gegenwehr des Tabellenletzten brach in sich zusammen. In der Folgezeit gab es keine zwingende Torchancen, aber der VfR kam kaum noch nach vorne. In der 72. Minute leistete der eingewechselte Pala mit einem schönen Solo bis zur Seitenlinie die Vorarbeit und passte in die Mitte, woe Husenovic den Fuß nur noch hinhalten musste und dieses Mal auch traf. Damit machte es im zweiten Anlauf besser als Christian Bockers, der in der 81. Minute aus zwei Metern noch verzog.

Zwei Minuten später traf Husenovic nur den Pfosten. Den Schlusspunkt setzte aber Jürgen Kalina - oder vielmehr Nuri Debeniz. Der eingewechselte Co-Trainer schnappte sich den Ball und stürmte aufs Tor. Der Routinier spielte auch den Torwart aus, der sich nur noch mit einer Notbremse zu helfen wusste und Kalina von hinten umriss. Kalina schaffte es zwar, den Ball ins Tor zu lenken, doch der Unparteiische gab den Treffer nicht. Er entschied auf Elfmeter, den Nuri dann auch sicher zum 3:0 verwandelte.

Jetzt kann die erste Mannschaft direkt im nächsten Heimspiel gegen Preussen Krefeld nachlegen. Das Spiel findet am 8. November um 14.30 Uhr statt.


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