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dülkener fc - preussen krefeld 0:3

Abstimmungsprobleme!

Nach dem 3:0-Sieg gegen VfR Krefeld hat die erste Mannschaft die große Chance auf einen "Befreiungsschlag" verpasst. Im zweiten Heimspiel in Folge war die Elf von Trainer Thomas Menzel beim 0:3 gegen Preussen Krefeld chancenlos. Vor allen Dingen in der ersten Halbzeit bekamen die Platzherren das Spiel nie in den Griff.

Auch wenn Dülken sich mühte und nicht weniger im Ballbesitz war als die Gäste aus der Seidenstadt, lief bei den Gastgebern nicht viel zusammen. Während Preussen den Ball phasenweise durch die eigenen Reihen laufen ließ und gefällig kombinierte, konnten die Hausherren höchstens durch Einzelaktionen Aufmerksamkeit erzielen. Hinten fehlte die Abstimmung und die Organisation, so dass die Krefelder in der 19. Minute eine Unachtsamkeit in der Defensivabteilung gnadenlos ausnutzen und freistehend den Führungstreffer erzielen konnten. Durch einen Konter gelang noch vor der Pause das psychologisch wichtige 2:0 (35.).

In der zweiten Halbzeit besserte sich das Bild ein wenig, auch wenn die Abstimmungsprobleme offensichtlich blieben. Fast symptomatisch für das Spiel war das 0:3: Ein Querschläger landete zwischen Keeper Florian Engels und seinen Innenverteidigern. Keiner griff ein, als der Gegner den Ball erlief, den herauseilenenden Engels stehen ließ und locker den dritten Treffer erzielte.

Und Dülken? Neben einer indisponierten Abwehr gab es auch vorne kaum Aktionen, die für Torgefährlichkeit sorgten. Drei Fernschüsse waren das magere Ergebnis im ersten Durchgang. Bestenfalls der Schuss vom eingewechselten Süleyman Cengez, der aus dem Rückraum abziehen konnte und leicht verzog, konnte als Torchance bezeichnet werden (43.).
In der zweiten Halbzeit kam dann auch noch Pech dazu: In der 59. Minute ließ der Preussen-Keeper eine Pala-Flanke abtropfen, aber ein Spieler rettete beim Stande von 0:2 den Ball auf der Linie. Auch Nuri Debeniz hatte bei seinem Fernschuss wenig Glück und wurde vom Torwart der Gäste noch rausgefischt. Die - nicht zwingenden - Chancen von Bedri Salihu und Marcel Gubbels kurz vor dem Spielende sollen hier ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Preussen Krefeld hatte in der Schlussphase ebenfalls noch Möglichkeiten, das Ergebnis noch zu erhöhen.

Unterm Strich eine enttäuschende Vorstellung, weil alle drei Mannschaftsteile (Abwehr, Mittelfeld und Sturm) nicht harmonierten und viel zu unorganisiert zu Werke gingen, während es sich der Gegner viel einfacher machte und den Ball einfach laufen ließ.

DFC: Engels - Sudhoff, Schiffers, Schmitt - Gubbels, Fatih Debeniz (69. Husenjovic), Quepevaj (69. Salihu), Pütz, Nuri Debeniz - Pala, Bockers (29. Cengez)


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