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dülkener fc - rhenania hinsbeck 0:1
Florian Engels verhindert ein Debakel

Was die erste Mannschaft bei ihrem Heimspiel-Debüt gegen Rhenania Hinsbeck im zweiten Durchgang zeigte, war erschreckend.. Anders kann man die desolate Leistung der DFC-Kicker nicht bezeichnen. Einzig Torwart Florian Engels war auf seinem Posten und verhinderte mit mehreren Glanzparaden ein Dülkener "Waterloo". Dennoch: Mit einer 0:1-Niederlage im zweiten Spiel hat die erste Mannschaft erst einmal einen glatten Fehlstart hingelegt.

Menzel musste die Mannschaft ein wenig umstellen. Aufgrund einer Schambeinentzündung musste Joachim Pütz passen, so dass Florian Kesselhut in die Start-Elf rückte. Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer ein verteiltes Spiel. Rhenania schien zunächst optisch den besseren Start erwischt zu haben und hatte nach 22 Minuten mit einem strammen Schuss die erste Chance, doch nach einem Pfostenschuss von Süleyman Cengez (26.) begann die starke Phase der Hausherren. Fünf Minuten später stand Almir Husejnovic goldrichtig, doch aus kurzer Distanz traf er den Ball nicht richtig. Das sollte die letzte DFC-Chance im Spiel und die einzige starke Phase gewesen sein...

Hinsbeck hatte den Pausentee besser vertragen als die Dülkener, denn nach 52 Spielminuten landete der Ball im Netz der Gastgeber. Bei einem Freistoß passte ein Spieler nach links, anstatt aufs Tor zu schießen. Der schob den Ball direkt in die Mitte, wo ein Spielerkollege auftauchte und sich die Ecke aussuchen konnte. Ob das Tor die DFC-Akteure so geschockt hatte oder die heißen Temperaturen den Spieltrieb der Dülkener hemmte - was jetzt folgte, war Entsetzen pur. Die Platzherren kamen überhaupt nicht mehr ins Spiel, verloren fast ausnahmslos alle Zweikämpfe und schafften es gerade ein paar Mal über die Mittellinie. Ein Mittelfeld war praktisch nicht vorhanden. Wie gelähmt ließ sich die Truppe von Thomas Menzel überlaufen. Hinsbeck konnte schalten und walten, wie es ihnen gefiel. Wir fassen die Riesenchancen kurz zusammen: Ein Kopfball, der knapp übers Tor ging (54.), ein Angriff von links, der von Engels in letzter Sekunde pariert wurde (55.), eine weitere Kopfballchance (62.), die der DFC-Keeper mit den Fingerspitzen vereitelte, ein Schuss nach einem Eckball, der auf der Linie gerettet wurde (63.), ein weiterer Sturmlauf, der Zentimeter ans Tor vorbei segelte (71.), ein 16-Meter-Schuss, den Engels parierte (78.), ein dritter Kopfball, den "Flo" entschärfte und ein Sturmlauf des Hinsbecker Angreifers, der gleich drei Dülkener wie Zuschauer stehen ließ, um dann am DFC-Schlussmann zu scheitern. Es war schon fast peinlich, wie Hinsbeck diese glasklaren Chancen vergeigen konnte.

Nach etwas mehr als 90 Minuten hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und erlöste die DFC-Fans und -Spieler von ihrem Elend. Wenn der DFC nicht auch im nächsten Spiel bei TSV Krefeld-Bockum leer ausgehen will, muss sich die Mannschaft deutlich steigern.


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