| Die erste
Mannschaft des Dülkener FC kann die nächste Saison
in der Kreisliga A planen. Nach der 0:3-Pleite gegen TSF Bracht
ist der Abstieg praktisch besiegelt, zumal die Mannschaft
nach dem 0:2 mehr oder weniger auseinander brach. "Die
Planungen für die nächste Saison laufen auf Hochtouren.
Wir wollen die Spielzeit aber mit Anstand zu Ende bringen",
fasst Trainer Jürgen Kalina zusammen. Auch wenn der Coach
noch keine Namen nennen will, hat Kalina bereits Zusagen von
sechs neuen Spielern.
Wer von der jetzigen ersten
Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit das DFC-Trikot
tragen wird, steht noch nicht fest, aber klar ist: Liridon
Quepevaj und Süleyman Cengez gehören nicht dazu.
"Auf diese Spieler können wir verzichten",
so Kalina. Quepevaj ließ die Mannschaft im Spiel gegen
Bracht einfach im Stich und Cengez rastete nach seiner Ampelkarte
(75.) total aus und beschimpfte auf seinem Weg in die Kabine
Trainer und Vorstand. "So ein Verhalten kann man nicht
tolerieren, zumal Süleymans Leistung an Arbeitsverweigerung
grenzt", ärgerte sich Kalina.
Die Rote Karte für Marcel
Gubbels hingegen (89.) hatte nichts mit Frust und Wut zu tun,
sondern vielmehr mit einem unglücklichen Foulspiel, wo
ein alles andere als souverän agierender Schiedsrichter
dann auch den Roten Karton zückte - eine viel zu harte
Entscheidung!
Der Spielverlauf ist schnell
erzählt: Bereits nach fünf Minuten klingelte es
zum ersten mal im DFC-Tor, als die ganze Mannschaft noch mit
den Gedanken in der Kabine war. Danach sahen die Zuschauer
ein verteiltes und müdes Bezirksliga-Spiel. Im Spiel
nach vorne war der DFC wie gewohnt schwach, stand aber hinten
wenigstens sicher. Nach der Pause begann die starke Phase
der Gastgeber, die abrupt mit dem 0:2 endete (55.). Danach
war das Spiel gelaufen. Die Mannschaft fügte sich ihrem
Schicksal, brach auseinander und brillierte höchstens
mit Wortgefechten, die auf einem Spielfeld nichts verloren
haben. Ein bitterer Nachmittag für alle DFC-Anhänger:
Der Dülkener FC am 28. März 2010 ist nur ein Schatten
früherer Tage. In der Kreisliga A muss und wird es einen
Neuanfang geben! |