| Das alte
Lied: Die bessere Mannschaft, die besseren Chancen, aber am
Ende steht die erste Mannschaft erneut mit leeren Händen
da. Was sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht, wurde
einmal mehr in Willich deutlich. Und so gab es mal wieder
eine 2:4-Niederlage, die so in dieser Form sicherlich nicht
dem Spielverlauf entsprach.
"Wieder eine unverdiente Niederlage. Aber was soll ich
dazu noch sagen. Wenn wir die Tore nicht machen, gehen die
Spiele dann trotzdem verloren", fasste Trainer Thomas
Menzel das Spiel in Willich zusammen. Auf einem ungewohnten
Kunstrasenplatz hatte der DFC den besseren Auftakt und gleich
nach zwölf Minuten auch das 1:0 gemacht, doch nach einem
Schuss von Gubbels und einem Abstauber durch Bernd Huintjes
wollte der Schiedsrichter Dülkens besten Schützen
im Abseits gesehen haben. So blieb es beim 0:0, bis zwei dumme
Fehler einen Doppelschlag des Gastgebers begünstigten.
In der 20. Minute wurde die DFC-Abwehr überlaufen, vier
Minuten dann auch noch ausgespielt. Prompt stand es 2:0 für
die Platzherren. Nur gut, dass die Gäste durch einen
abgefälschten Knaller von Tobias Beier den Anschlusstreffer
erzielten. Nach der Pause hatte Huintjes direkt nach zwei
Spielminuten aus kurzer Distanz das Unentschieden auf dem
Fuß, doch der Torwart der Gastgeber war auf seinem Posten.
Acht Minuten später machte es Metehan Pala besser und
glich aus. Jetzt war der DFC so richtig in Fahrt. Gleich dreimal
scheiterte die Menzel-Elf aber in der Folgezeit am eigenen
Unvermögen, den Ball in die Maschen zu setzen. Sowohl
Huintjes wie auch Pano Savvides und Marcel Gubbels vergaben
in eins zu eins-Situationen ihre Möglichkeiten kläglich.
Und so war es ein Strafstoß, der Willich das 3:2 ermöglichte.
In der 79. Minute gab es ein Gerangel zwischen Savvides und
seinem Gegenspieler. Beide lagen im Strafraum auf dem Boden
und schenkten sich nicht. Der DJK-Spieler war im Glück,
dass der Schiedsrichter ihm das Foul zu sprach und der fällige
Elfer dann auch verwandelt wurde.
Dülken setzte danach alles auf eine Karte, wurde dann
aber in der Schlussminute noch einmal kalt erwischt. Damit
war die Partie gelaufen. |