| Die personelle
Situation in der ersten Mannschaft spitzt sich zu. Im Auswärtsspiel
bei Wachtendonk-Wankum musste Trainer Thomas Menzel auch noch
auf Metehan Pala verzichten. Bernd Huintjes kam direkt vom
Flieger zum Spiel und konnte nach zwei Minuten die Mannschaft
unterstützen. Es half leider wenig. In einem hart umkämpften
Spiel unterlag der DFC mit 3:4.
Am Freitag wurde Metehan Pala ins Krankenhaus eingeliefert.
Bisher ist nichts näheres bekannt, aber Menzel musste
auf seinen letzten verbliebenen Stürmer verzichten. So
ging der DFC mit Wichtrup und Pütz in der Spitze ins
Spiel. Pano Savvides saß mit Adduktorenproblemen auf
der Bank. Neben ihm nahm der A-Jugendliche Yunus Takir als
einziger Ergänzungsspieler Platz. Wenigstens Bernd Huintjes
kam noch rechtzeitig vom Flieger zum Spiel - zumindest fast.
Der DFC begann mit neun Feldspielern, aber nach zwei Minuten
stand auch der Spielmacher auf dem Feld.
Die erste richtige Chance hatte der DFC nach 25 Minuten, als
Joachim Pütz den Pfosten traf. Danach war Florian Engels
auf seinem Posten, als er reaktionsschnell den Ball abwehren
konnte. Leider war die DFC-Defensive nicht so schnell, denn
im Nachsetzen erzielte der Gastgeber das 1:0 (33.). Zwei Minuten
später glich Tobias Beier mit einem beherzten 16-Meter-Knaller
aus. Bernd Huintjes traf per Kopf sogar zur Führung (41.).
Nach einem Gerangel im DFC-Strafraum ging Huintjes und sein
Gegner zu Boden. Der Unparteiische entschied zur Überraschung
auf Elfmeter, der dann auch prompt verwandelt wurde. Der Pausentee
ließ aber immer noch auf sich warten, denn zwei Minuten
später stürmte Dülken in den Strafraum der
Gäste. Dieses Mal gab es einen Strafstoß für
Dülken, den Michael Flöck verwandelte.
Der Zweikampf zwischen Huintjes und seinem Gegenspieler am
Ende der ersten Halbzeit hatte auch Folgen für das weitere
Spiel. In der 48. Minute musste der Spielmacher verletzungsbedingt
ausgewechselt werden. Dafür kam Savvides ins Spiel. Zwei
Minuten später verhinderte Engels mit einer Wahnsinns-Parade
das 3:3, hatte aber fünf Minuten später das Nachsehen,
als Wachtendonk nach einer Flanke zum 3:3 vollenden konnte.
Erneut war es ein langer Ball, der in der 70. Minute das Schicksal
besiegelte. Die Platzherren erzielten den Siegtreffer und
durften sich damit über drei Punkte freuen. "Das
war eine unnötige Niederlage, denn hier wäre trotz
der Personalsituation mehr drin gewesen", fasste Menzel
die Partie zusammen. "Aber uns fehlte leider vorne die
Durchschlagskraft, um die Partie noch einmal umzubiegen."
Aber das ist auch kein Wunder, wenn die Mannschaft in Wankum
faktisch ohne gelernten Stürmer spielte.
DFC: Engels - Flöck, Schmitt, Schiffers - Beier, Cengez,
Gubbels, Rill, Huintjes (48. Savvides) - Pütz, Wichtrup
(70. Takir) |