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preussen krefeld - dülkener fc 4:0
Pechvogel Nils Menzel erneut verletzt

Irgendwie war der Wurm drin. Der rabenschwarze Sonntag begann bereits mit der Tatsache, dass die Trikots in Dülken stehen gelassen wurden. Die Übergabe fand dann zwischen Horst von der Bank und Thomas Menzel in Neersen statt. Dann ging es zurück nach Krefeld, wo das Spiel gegen Preussen mit etwas Verspätung angefangen wurde. Dülken spielte gut und auf Augenhöhe, verlor aber deutlich mit 0:4. Und dann musste auch noch Nils Menzel mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Fast die komplette Hinrunde fiel Nils Menzel aufgrund seiner schweren Verletzung in Nettetal aus. Der gleiche Schiedsrichter wie in Nettetal pfiff auch das Spiel in Krefeld und konnte es nicht fassen, dass es schon wieder den gleichen Spieler erwischte. Bei einem Zweikampf in der 35. Minute prallte Nils Menzel mit seinem Gegenspieler zusammen. Da der Mittelfeldakteur desorientiert wirkte, ging der Trainer kein Risiko ein und nahm ihn zur Pause raus. Dann ging es ins Krankenhaus, wo die Ärzte eine Gehirnerschütterung feststellten. Nils Menzel muss zwei Tage zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Aber zurück zum Spiel: Ohne Michael Flöck, der mit einem Außenbandabriss in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird und Metehan Pala, der mit Adduktorenproblemen ausfiel, setzten die Dülkener die Gastgeber von Beginn an gut unter Druck. Ein Freistoß von Tobias Beier und Chancen durch Gubbels und Wichtrup hätten durchaus die Führung bedeuten können, doch Preussen erwies sich in der Chancenauswertung als bessere Mannschaft. Mit der ersten Möglichkeit führten die Platzherren mit 1:0, nachdem Torjäger Sahin seinen Schatten Andy-Björn Schmitt abhängen konnte. Schmitt, der gegen den wohl stärksten Bezirksliga-Stürmer eine gute Partie spielte, hatte in dieser Szene das nachsehen. Danach folgte der beschriebene Zusammenprall von Nils Menzel.

Nach der Pause drängte Dülken auf den Ausgleich, aber auch hier nutzte Preussen geschickt die Räume aus und kam durch Kontertore in der 54. und 69. Minute zum 3:0. Die endültige Entscheidung fiel durch das 4:0 in der 83. Minute. "Chancen waren auch in der 2. Halbzeit da. Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen", resümierte Menzel.


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