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dülkener fc - vfr krefeld 3:3
Endspurt-Krimi endet mit Remis

Eine turbulente Schlussphase sahen die Zuschauer im Heimspiel der ersten Mannschaft gegen VfR Krefeld. Nachdem Tobias Beier in der Schlussminute die 3:2-Führung erzielte, konnten die Gäste in der Nachspielzeit nachlegen und gleichziehen. So musste sich Dülken mit einer Punkteteilung begnügen, lage aber auch bis Mitte der zweiten Halbzeit mit 0:2 im Hintertreffen.

Bereits nach drei Minuten wurden die Gastgeber kalt erwischt. Ein Schuss von der Seitenlinie schlug im kurzen Eck ein. Der DFC zeigte sich erst nach 25 Minuten das erste Mal vor dem Tor der Gäste, die sich im Stadtgarten keineswegs versteckten und munter mitspielten. Michael Flöcks Freistoß in der 35. Minute war eine weitere Möglichkeit, aber die dickste Chance in der ersten Halbzeit hatte Bernd Huintjes, der sich prima durchsetzen konnte, aber beim Alleingang am Torwart scheiterte. Auch direkt nach Wiederanpfiff in Durchgang war es Huintjes, der sich durch die Abwehrreihen schlängelte und den Ball nur Zentimeter zu weit nach links setzte. Spätestens jetzt war aufgrund der Chancen der Ausgleich überfällig, doch der Ball schlug auf der anderen Seite ein. Eine Flanke wurde von einem VfR-Spieler Volley abgenommen. Der Ball senkte sich wie eine Bogenlampe ins Netz - und nicht nur Keeper Florian Engels war geschockt. Zwei Minuten später knallte ein erneuter Freistoß von Flöck nur an die Latte. Irgendwie hatte die Mannschaft die "Seuche am Fuß". Engels war wiederum zwei Minuten später auf seinem Posten und parierte einen platzierten Schuss der Gäste, die vor allen Dingen im kämpferischen Bereich und durch ihre schnellen Spitzen überzeugen konnten. Glück hatten die Platzherren, als der VfR über die linke DFC-Seite stürmte und der Spieler einen Pass in die Mitte vorzog, anstatt den Ball im kurzen Eck zu versenken (58.). Auch zwei Minuten später hatten die Seidenstädter erneut eine Chance, aber Engels parierte den 20-Meter-Schuss souverän. In der 72. Minute gelang dann endlich der Anschlusstreffer. Im dichten Strafraumgedränge stand Andy-Björn Schmitt goldrichtig und versenkte den Ball.

Jetzt lief der DFC-Express. Krefeld wurde nervös und beschränkte sich auf das Konterspiel, blieb aber dadurch brandgefährlich. Der Ausgleich war ein Gastgeschenk des Krefelder Keepers, der einen harmlosen Schuss plötzlich fallen ließ. Schlitzohr Joachim Pütz reagierte, hielt den Fuß hin und markierte das 2:2. Jetzt wollten die Dülkener mehr und gingen zur Schlussoffensive über. Und tatsächlich: In der Schlussminute hielt Tobias Beier nach einer Flanke den Kopf hin und erzielte das 3:2. Warum der Schiedsrichter vier Minuten nachspielen ließ, weiß wohl keiner, aber wenn Huintjes zwei Minuten später seine tausendprozentige Chance aus einer Entfernung von vier Metern (!) genutzt und den Ball nicht in die Wolken gejagt hätte, dann wäre auch der Gegentreffer nicht ins Gewicht gefallen, So kamen die Krefelder noch einmal nach vorne und hielten einfach drauf - und dann war er drin! Direkt danach pfiff der Unparteiische das Spiel ab. Die DFC-Spieler ließen sich auf den Boden fallen und waren bitter enttäuscht. Dennoch entsprach die Punkteteilung über 90 Minuten dem Spiel.

DFC: Engels - Schiffers, Schmitt, Flöck - Beier, Gubbels, Rill (55. Savvides), Cengez, Huintjes - Pala (55. Wichtrup), Pütz


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