| Die Personaldecke
ist dünn, aber die erste Mannschaft bleibt trotzdem an
Tabellenführer Willich und Waldniel dran. Mit einem 2:0-Sieg
gegen Preussen Krefeld konnte die Elf von Trainer Thomas Menzel
ihre Ambitionen untermauern.
Menzel schickte die Mannschaft ins Rennen, die auch in den
letzten beiden Begegnungen überzeugen konnte. So stürmten
erneut Pütz und Pala, während die Abwehr von Libero
Michael Flöck organisiert wurde. Rill spielte erneut
auf der Position von Nils Menzel. Nach acht Minuten hatten
die Gastgeber die erste Chance, als sich Gubbels über
die rechte Seite durchsetzen konnte und auf Pütz flankte.
Der Flugkopfball kullerte allerdings an der linken Seite vorbei.
Ein Schuss von Metehan Pala wurde nach 16 Minuten vom Preussen-Keeper
entschärft.
In der 23. Minute verletzte sich Joachim Pütz bei einem
Zweikampf. Zunächst landete der Ball im Gesicht des Angreifers
und anschließend auch noch das Knie seines Gegenspielers.
Davon erholte sich Pütz nicht, so dass Menzel Cengez
bringen musste. Und der machte seine Sache gut, lief fiel
und sorgte neben einem lauffreudigen Pala ebenfalls für
Druck.
Einen bärenstarken Tag erwischte auch Spielmacher Bernd
Huintjes. Einziges Manko war die schlechte Chancenauswertung.
In der 24. Minute tauchte er alleine vor dem Tor der Gäste
auf, verzog aber. In der 27. Minute hatte auch Preussen Krefeld
die erste Riesenchance, aber auch hier fand der Ball nicht
sein Ziel. In der 38. Minute klingelte es endlich im Karton:
Cengez setzte sich durch und passte in die Mitte auf Huintjes,
der am lanken Eck nur noch den Fuß hinhalten musste.
Zwei Minuten später gab es eine Schrecksekunde, als der
Ball im DFC-Tor landete. Der Schiedsrichter entschied berechtigerweise
auf Abseits.
Nach der Pause plätscherte das Spiel zunächst vor
sich hin. In der 62. und 64. Minute konnte Dülken erneut
zwei Chancen verbuchen, doch ein abgefälschter Schuss
sowie Bernd Huintjes aus halblinker Position verfehlten ihr
Ziel. Als in der 70. Minute ein Krefelder das Bein von Cengez
traf, entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Niklas Rill
verwandelte sicher und erhöhte so auf 2:0. In der 78.
Minute hatte Huintjes seine dritte Großchance, doch
dieses Mal war der Preussen-Torwart auf seinem Posten, so
dass auch diese Chance vergeben wurde. Spannend hätte
es noch werden können, wenn Dülkens Torwart Florian
Engels in der 82. Minute den Ball nicht mit einem Reflex aus
seinem Tor gefischt und zur Ecke geklärt hätte.
Die Chance von Dülken und Krefeld in der letzten Spielminute
hätten dagegen wohl nichts anderes als Ergebniskosmetik
gebracht. So pfiff der Schiedsrichter das Spiel dann auch
ab. Dülken ist um drei Punkte reicher und bleibt auf
Tuchfühlung zum Spitzenreiter. |