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dülkener fc - tus st. hubert 2:2
Erste Halbzeit ein Totalausfall

Unterm Strich war das zu wenig, denn mit einem 2:2 gegen den Tabellenvorletzten St. Hubert verliert die erste Mannschaft nun endgültig den Kontakt zur Spitzengruppe. Nach einem 0:2-Rückstand und einer desolaten Leistung konnte der DFC allerdings zufrieden, mit einer Leistungssteigerung in Durchgang zwei zumindest einen Punkt eingefahren zu haben. Für die eigenen Ansprüche dennoch zu wenig...

DFC-Coach Thomas Menzel war nach der ersten Halbzeit mächtig angefressen, denn die Gäste aus St. Hubert hatten den Platzherren kräftig eingeheizt. Wie ein Abstiegskandidat spielte der Tus nicht. Im Gegenteil: Schnörkellos, schnell und aggressiv gingen die Gäste zu Werke. Die DFC-Abwehr kam mächtig unter Druck und musste phasenweise ein Trommelfeuer über sich ergehen lassen. Vor allen Dingen die rechte DFC-Seite war offen wie eine Scheunentor. Das 1:0 in der 12. Minute sowie das 2:0 nach 40 Spielminuten gingen so völlig in Ordnung. Dülken erspielte sich nicht eine echte Torchance.

Nach einem Donnerwetter in der Kabine gingen die Gastgeber nach dem Pausentee mit mehr Engagement zur Sache. Die Menzel-Elf übernahm das Kommando, auch wenn das Spiel stellenweise fahrig wirkte. Der Druck wurde stärker und die ersten Chancen wurden erspielt: Verzog Tobias Beier in der 55. Minute knapp, so fehlten beim Schuss von Joachim Pütz nur noch Millimeter (57.). Beiers zweiter Versuch nach 62 Minuten wurde vom Torwart der Gäste mit einem Reflex vereitelt. Nach einem Eckball war Niklas Rill per Kopf zur Stelle (63.). Dülken blieb am Drücker und kam durch Michael Flöck zu einer weiteren Chance. In der 82. Minute verstärkte Michel Sadik die Offensive. Huintjes' Kopfball verfehlte knapp sein Ziel (83.), was noch zu verschmerzen war, aber die Chance, die der DFC-Spielmacher in der 85. Minute versemmelte, war fahrlässig. In Ruhe konnte sich Huintjes die Ecke aussuchen, traf aber den Torwart, der den richtigen Riecher zeigte und sich für die linke Seite entschied. Zwei Minuten später konnte Joker Michel Sadik im Nachsetzen den überfälligen Ausgleich erzielen. Direkt danach hatte der DFC aber dann auch viel Glück, als ein Konter zunächst vom wieder gut aufgelegten Florian Engels abgewehrt wurde, der Ball dann aber zum Gegner kullerte, der aus 16 Metern freie Bahn hatte. Mit einem wuchtigen Knall rettete das Lattenkreuz. In den letzten zwei Minuten warf Dülken noch alles nach vorne, aber es blieb beim 2:2, was unterm Strich aufgrund zwei verschiedener Halbzeit durchaus gerecht war.


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