dülkener fc - vfl willich 3:3
Sala traf zweimal, aber zum Sieg reichte es nicht

Ein Sieg sprang zwar nicht heraus, aber die Zuschauer kamen im Dülkener Stadtgarten trotzdem auf ihre Kosten. Beim 3:3 gegen VfL Willich sahen die DFC-Fans ein temporeiches Spiel und endlich mal wieder eine Dülkener Mannschaft, die zu überzeugen wusste.

Weil Niklas Rill (Rückenprobleme) und Andy-Björn schmitt (Prüfungsvorbereitungen) passen mussten, baute Trainer Thomas Menzel die Mannschaft um. Michel Sadik spielte Libero. Eine für den Stürmer nicht ungewohnte Position, weil Sadik schon in der B-Jugend den "letzten Mann" spielte. Dafür stürmte neben Tobias Hansen Pascal Wüsten. Desweiteren wurde Andre Schiffers in die Startelf befördert und bedankte sich für das Vertrauen mit seinem besten Saisonspiel. Nach einem Eigentor durch Daniel Henkel (33.) lag der DFC aber zunächst mit 1:0 hinten. Drei Minuten später glich der spielstarke Mustafa Sala nach schönem Zuspiel von Tobias Hansen aus. Danach folgten zehn starken Minuten, ohne aber erneut zu einem Torerfolg zu kommen. Nach der Pause fing sich der Gastgeber direkt nach Wiederanpfiff ein Kontertor, spielte aber weiter mutig nach vorne, auch wenn oder weil Willich mit drei Spitzen agierte. Hansen traf nach 55 Minuten, aber erneut war es ein Konter, der Willich nach 70 Minuten in Front brachte. Sechs Minuten später schlug erneut Sala zu und markierte das 3:3. Danach hatte Dülken noch gute Einschussmöglichkeiten, doch weder Bernd Huintjes noch Nico Berger konnten erneut den Ball im Netz versenken. Die größte Chance hatte Joachim Pütz, der noch zuvor bei der zweiten Mannschaft aushalf und 20 Minuten vor Spielende eingewechselt wurde: Er scheiterte freistehend aus vier Metern und hatte damit den Siegtreffer auf dem Fuß. "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie hat gezeigt, dass sie Fußball spielen kann", resümiert Menzel und zollte auch den Gegnern Respekt. "Die Zuschauer haben ein gutes Bezirksligaspiel gesehen, denn es ging rauf und runter."

Besonders angetan war Menzel neben Pütz, Berger und Stüker, die bereitwillig zuvor bei der zweiten Mannschaft aushalfen, von Andre Schiffers, der seine Chance heute nutzen konnte.


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