dülkener fc - rhenania hinsbeck 0:1
Letztes Aufgebot ohne Punktgewinn

Mit dem buchstäblich letzten Aufgebot musste die erste Mannschaft eine knappe 0:1-Niederlage gegen Rhenania Hinsbeck hinnehmen. Der Siegtreffer für die Gäste fiel in der 67. Minute.

Die Liste der Ausfälle war lang. Mit Niklas Rill, Mustafa Sala, Daniel Wichtrup, Marcel Gubbels (alle verletzt) sowie dem rotgesperrten Michel Sadik fehlten Trainer Thomas Menzel gleich fünf Spieler. Dazu kamen die angeschlagenen Spieler. Spielmacher Bernd Huintjes ging verletzt ins Spiel, was sich deutlich in der Spielweise bemerkbar machte. Der Mannschaftskapitän biss aber auf die Zähne und hielt bis zuletzt durch - Kompliment!

Dennoch: Die Mannschaft stellte sich praktisch von alleine auf. André Schiffers und der A-Jugendliche Panaogiotidis Savvides rückten in die Startformation auf. Auf der Bank saßen mit Pascal Wüsten, Nils Cronenbrock und Metin Seyhun ebenfalls Spieler, die sonst für die zweite Mannschaft beziehungsweise A-Jugend ins Spiel gehen. So war es kaum verwunderlich, dass Hinsbeck das Heft in die Hand nahm und die tonangebende Mannschaft im fremden Haus war. Die erste dicke Chance hatte allerdings Dülken, als Tobias Hansen in der 13. Minute abzog und der Torwart den Ball so gerade noch aus dem Winkel fischte. In der Folgezeit drängten aber die Gäste auf das gegnerische Tor. In der 35. Minute rettete die Latte den Dülkener FC vor einem Rückstand. Kurz danach schwächte sich Hinsbeck selbst, als nach einem harmlosen Foulspiel ein Rhenania-Spieler die Rote Karte sah. Hat der Schiedsrichter eine Tätlichkeit gesehen? Egal, den fortan agierte der DFC in Überzahl.

Wer hoffte, die Platzherren würde mit neuem Schwung aus der Kabine kommen, sah sich allerdings getäuscht. Der gewaltige Aderlaß und ein angeschlagener Bernd Huintjes hemmten den Spielaufbau. Dülken spielte zu wenig über die Flügel, um ernsthaft für Torgefahr zu sorgen. So erzielte Hinsbeck in der 67. Minute den Siegtreffer, nachdem der Gegner einen Freistoß per Kopf abnahm und sich die Ecke aussuchen durfte. Dülken versuchte in der Folgezeit dagegen zu halten, aber das klappt nicht so recht. Hinsbeck blieb die bessere Mannschaft, auch wenn die klaren Chancen weiter nicht zu sehen waren. In der 86. Minute erzielte Hinsbeck noch ein Eigentor. Und dann gab es noch die Nachspielzeit, wo Dülken den Ausgleich auf dem Kopf hatte. Der Kopfball von Andre Schinkels wurde vom Torwart der Gäste mit den Fingerspitzen rausgeholt. Es blieb beim 0:1, was gemessen am Spielverlauf und dem Unterzahl-Spiel der Hinsbecker durchaus gerechtfertigt war.


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