Eine Begegnung, die die Schwächen
beider Teams schonungslos offenbarte, sahen die Zuschauer
beim Spitzenspiel des dritten Spieltages in der Bezirksliga.
Nach 90 Minuten trennten sich der gastgebende DJk
Giesenkirchen und die erste Mannschaft des Dülkener
FC mit 2:2. Dabei sahen die Gastgeber eigentlich schon
wie der klare Sieger aus, bis 20 starke Minuten des
DFC das Spiel fast noch auf den Kopf stellten
Aber
von vorne: Die Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit
ein ausgeglichenes Spiel. Die Platzherren schafften
es immer wieder, mit Standardsituationen das Abwehrgefüge
des DFC zu verunsichern. So erspielten sich die Giesenkirchener
die ersten Chancen. Nico Flöck (20.) hatte die
erste Chance, aber der Torwart parierte. Michael Flöck
hatte nach einer halben Stunde die nächste Möglichkeit
für die Dülkener, aber auch hier war der
Keeper auf seinem Posten. Der Nachschuss von Bruder
Nico Flöck tuschierte das Außennetz. Nach
35 Minuten war für Nils Menzel Schluss. Nach
einer Aktion fiel er auf den Rücken, so dass
Andy-Björn Schmitt ins Rennen geschickt wurde.
In der 38. Minute war es erneut eine Standardsituation,
die die Giesenkirchener zum Führungstreffer nutzte.
Sobald der Ball hoch in den DFC-Strafraum geschlagen
wurde, wurde es brandgefährlich. Und so war es
Fanta Diane, der eine Frieistoßflanke Volley
ins Netz ballerte.
Im zweiten Durchgang übernahm immer mehr der
Gastgeber das Kommando. Nach einer Stunde stand André
Kuhlen goldrichtig und versenkte unbedrängt zum
2:0. Der Kuchen war eigentlich gegessen, denn Dülken
schien nicht die Möglichkeiten zu haben, hier
noch etwas zu bewegen. Fanta Diane verbuchte derweil
für Giesenkirchen die nächste Großchance
(65.). Fünf Minuten später lief endlich
mal ein konstruktiver Angriff der Gäste. Nico
Flöck nahm den Ball im Strafraum wunderbar an,
suchte sich die Ecke aus und konnte unbedrängt
das 1:2 markieren.
Das war die Inititalzündung für die Krahnen-Elf,
die jetzt ihre besten 15 Minuten hatte und in dieser
Phase des Spiels das Kommando übernahm. Sadiks
Kopfball wäre fast der Ausgleich gewesen, doch
zwei Minuten später war es erneut Nico Flöck,
der die Schwäche in der Giesenkirchener Hintermannschaft
nutzte, hoch stieg und versenkte. Danach ließen
die Kräfte bei den Gästen nach und die Schlussminuten
gehörten erneut den Gastgebern. Zwei Riesenchancen
hätten das Spiel für die Platzherren entscheiden
können, doch hunderprozentige Möglichkeiten
wurden leichtfertig vergeben.
So trennten sich die zwei offensiv bärenstark
besetzten Mannschaften aufgrund ihrer Defizite im
defensiven Bereich mit 2:2. "Wir können
mit dem Punkt gut leben. Wir waren nach dem 2:0 praktisch
tot und sind dann noch einmal rangekommen. Insgesamt
gesehen haben wir allerdings nur 15 Minuten richtig
guten Fußball gezeigt", so Krahnen, der
vor allen Dingen die Standardsituationen noch einmal
trainieren sollte. |