Wer
spielt für die erste Mannschaft des DFC? Wo hat er
früher gespielt und wie sieht er überhaupt aus? Wir
stellen hier den aktuellen Kader der ersten Mannschaft vor?
Mit einem 4:2 bei VfB Homberg startet
die erste Mannschaft des Dülkener FC in die neue
Bezirksliga-Saison. Nach einer verschlafenen ersten
Halbzeit kam die Mannschaft von Trainer Stefan Krahnen
immer besser ins Spiel. Dennoch musste der DFC bis zur
letzten Minute um den Sieg bangen. Erst Michael Flöcks
Treffer in der Schlussminute machte den 4:2-Sieg perfekt.
Direkt zum Saisonstart hatte der Dülkener FC eine
harte Nuss zu knacken. Auf dem Kunstrasen in Homberg
zeigte sich der Gastgeber in einer ausgezeichneten Form.
In der ersten Halbzeit dominierten die Homberger das
Spiel, obwohl der DFC nach 45 Minuten mit 2:1 führte.
"Wir haben aus zwei Chancen zwei Tore gemacht",
sagte Krahnen fast entschuldigend, denn die Leistung
seiner Mannschaft im ersten Durchgang stimmte ihn alles
andere als zuversichtlich. Uwe Lubenow (21.) und Bernd
Huintjes (41.), die Lenker und Denker im Mittelfeld,
trafen für den DFC.
In der Pause rüttelte der Coach die Mannschaft
ab. Und das funktionierte. Wo in den ersten 45 Minuten
die Aggressivität fehlte, langten die Dülkener
im zweiten Durchgang kräftig zu. Jetzt erspielten
sich auch die Gäste ihre Chancen und kamen durch
Michael Flöck in der 53. Minute zum 3:1. Erst ein
zweifelhafter Elfmeter in der 65. Minute, als der Schiedsrichter
entschied, das Bas Gaal seinen Gegenspieler regelwidrig
zu Fall brachte, öffnete das Spiel erneut. Der
fällige Elfer wurde verwandelt. Nach Chancen für
Homberg und Dülken entschied Michael Flöck
in der letzten Minute mit seinem Treffer das Spiel.
"Die erste Halbzeit haben wir völlig verschlafen,
doch nach der Pause war ich mit der Leistung meiner
Mannschaft zufrieden", lobte Krahnen das Spiel
seiner Elf. Die Laufbereitschaft und die Aggressivität
stimmte.
Die zwei Neuen im Team machten einen guten Eindruck.
Carsten Virchow spielte einen souveränen Libero.
Der ehemalige A-Jugendliche Michel Sadik, der für
den verletzten Jens Lorenz als zweite Sturmspitze neben
Flöck agierte, hatte einen robusten Gegenspieler,
nahm die Zweikämpfe aber an. Der Youngster beißt
sich durch.