| Die Torfabrik lief wieder reibungslos.
Im dritten Saisonspiel langte der Dülkener FC wieder
zu und gewann in Kaarst dank einer Leistungssteigerung
in der zweiten Halbzeit mit 5:2.
In der ersten Halbzeit sah es zunächst nicht
so aus, als ob der DFC richtig in die Gänge kommen
würde. Die Mannschaft ging durch einen Torwartfehler
von Dirk Hechel mit 0:1 ins Hintertreffen (5.). Michael
Flöck egalisierte nach einer Viertelstunde die
Führung der Platzherren, doch in der 30. Minute
hatte Kaarst erneut die Führung erzielen können.
Kurz vor dem Pausenpfiff wurde Flöck im Strafraum
gefoult. Der Gefoulte verwandelte den fälligen
Elfer zum 2:2.
Nach der Pause kamen die Gäste dann endlich auf
Touren. Drei gute Chancen wurden nicht genutzt, aber
dann zappelte der Ball doch im Netz der Gastgeber.
Stefan Menke setzte zum Solo an, scheiterte jedoch
am Torwart der Kaarster. Turgay Altuntas, nach 60
Minuten für den verletzten Marcus Marpe ins Spiel
gekommen, staubte ab und markierte das 3:2. Die Dülkener
forcierten ihre Angriffsbemühungen und erhöhten
dank Uwe Lubenow auf 4:2, der im Fallen den Ball in
die richtige Richtung lenkte. Den Schlusspunkt setzte
– wie kann es anders sein – Michael Flöck
in der 89. Minute.
„In der zweiten Halbzeit haben wir so gespielt,
wie ich es mir vorstelle“, erklärte Stefan
Krahnen nach dem Spiel. Vor allen Dingen im Angriff
läuft es derzeit bestens. In drei Spielen erzielten
die Dülkener bereits 13 Tore. In der Defensive
hingegen könnt es noch besser laufen. Auch in
Kaarst kassierte der DFC zwei Treffer und kommt somit
in drei Spielen auf acht Gegentore. „Das ist
natürlich eindeutig zu viel“, so Krahnen.
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