Wer
spielt für die erste Mannschaft des DFC? Wo hat er
früher gespielt und wie sieht er überhaupt aus? Wir
stellen hier den aktuellen Kader der ersten Mannschaft vor?
Lange Zeit stand das Spiel
auf des Messers Schneide. Erst in der 71. Minute brachte Trainer
Stefan Krahnen die erste Mannschaft höchstpersönlich
auf die Siegerstraße. "Wenn du dich nicht eingewechselt
hättest, hätten wir das Spiel nicht gewonnen",
sagte der sportliche Leiter Wolfgang Nicklas direkt nach dem
Spiel zum Spielertrainer und klopfte ihm grinsend auf die
Schulter. Am Ende sprang ein 3:1 gegen SG Kaarst heraus.
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer am Stadtgarten
kein sonderlich gutes Fußballspiel. In einem ruppigen
Spiel hatte zunächst der Gastgeber die Nase vorn, als
Jens Lorenz nach 15 Minuten das 1:0 erzielte. Zehn Minuten
später hätten aber auch die abstiegsbedrohten Kaarster
treffen können, doch Dirk Hechel war auf seinem Posten.
Michael Flöck hatte die letzte Chance im ersten Durchgang.
Nach der Pause war dann richtig Feuer im Spiel. Flöck
hatte mit einem Schuss die nächste Chance (50.). Zwei
Minuten später stimmte die Abstimmung in der DFC-Abwehr
nicht, so dass ein Kaarster Spieler nach einem Freistoß
am höchsten stieg und das 1:1 per Kopf markierte. Der
DFC war geschockt, die SG im Aufwind. Aggressiv gingen die
Gäste zu Werke und drängten nun auf den Führungstreffer,
auch wenn Lorenz für den DFC die nächste klare Chancen
verbuchen konnte (58.) und Thomas Tietz aus der zweiten Reihe
abzog (66.). In der 71. Minute dann die Schlüsselszene
des Spiels: Stefan Krahnen wechselte sich für Stefan
Menke selbst ein und plötzlich lief der Dülkener
Motor wieder. Die ersten starken zwei Angriffe liefen über
Krahnen, der wie in alten Zeiten den Ball nach vorne trieb
und zunächst Michael Flöck steil schickte. In der
80. Minute schickte der Coach dann Jens Lorenz auf die Reise
und dieses Mal traf der Stürmer zum 2:1. Danach hätte
Krahnen selbst den Sack zumachen können, doch aus kürzester
Distanz scheiterte der Spielertrainer am Torwart der Gäste.
"Das Ding muss ich natürlich rein machen",
ärgerte sich Krahnen. Vier Minuten später hatte
Thomas Tietz die Vorentscheidung auf dem Fuß und Markus
Vieten traf nur den Pfosten (88.).
So mussten die Zuschauer bis zur letzten Minute um den Sieg
bangen, denn erst Turgay Altuntas erlöste die DFC-Fans
in der Nachspielzeit mit dem 3:1, dass aufgrund der klareren
Chancen für den DFC auch in der Höhe verdient war.